Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Landessynode beschließt Aufbau eines Friedensinstituts

Bad Herrenalb/Freiburg (epd). Die Errichtung eines Friedensinstituts hat die badische Landessynode am Freitagabend beschlossen. Das Institut solle der Evangelische Landeskirche in Baden helfen eine "Kirche des gerechten Friedens " zu werden, entschied die in Bad Herrenalb (Kreis Calw) tagende Synode.

Oppositionsparteien fordern mehr ziviles Engagement in Mali

Berlin (epd). FDP, Linke und Grüne im Bundestag fordern mehr ziviles Engagement in Mali. Bei der Debatte über eine Verlängerung des Bundeswehrmandats für das westafrikanische Land warnte der FDP-Abgeordnete Bijan Djir-Sarai am Donnerstag in Berlin, dass radikal-islamische Gruppen sich breitmachten und häufig auch Zustimmung fänden.

Zentralrat der Muslime bekräftigt Forderung nach Militärimamen

Köln (epd). Der Zentralrat der Muslime hat angesichts der geplanten Einführung von jüdischen Seelsorgern bei der Bundeswehr auch muslimische Geistliche für die Soldaten gefordert. "Tausende muslimische Soldaten verteidigen jeden Tag unser Land, wir sind es ihnen schuldig, nun eine Lösung zu schaffen", erklärte der Vorsitzende des Zentralrats, Aiman Mazyek, am Montag in Köln.

Bundesländer halten an Schulbesuchen von Offizieren fest

Düsseldorf/Saarbrücken (epd). In den deutschen Bundesländern sollen Jugendoffiziere der Bundeswehr auch künftig an Schulen sprechen. Das ergab eine Umfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) unter den 16 Ländern. "Es gibt für die Landesregierung keine Veranlassung, die derzeit geltenden Regelungen zu ändern", sagte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP).

Harsche Kritik an Schulverbot für die Bundeswehr

Berlin (epd). Der Beschluss der Berliner SPD, Jugendoffiziere der Bundeswehr nicht mehr an Schulen einzuladen, erntet reichlich Kritik. Vorträge von Soldaten über ihren Dienst dürften nicht als "militärische Propaganda" denunziert werden, sagte Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) am Donnerstag in Berlin. Militärische Organisationen müssten Zugang zu Schulen haben.

Horst Sebastian neuer Vertreter der Freikirchen im EAK-Vorstand

Dr. Horst Sebastian aus Hamburg ist neuer Vertreter der Freikirchen im Vorstand der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für KDV und Frieden (EAK). Der Leiter des Referats Kriegsdienstverweigerung und Frieden der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten wurde auf der EAK-Frühjahrstagung in Bonn zum Nachfolger von Pastor Holger Teubert gewählt, der seit 2001 dem EAK-Vorstand angehörte. 

Bewährungsstrafen für Ex-Manager von Waffenhersteller Sig Sauer

Kiel (epd). Im Strafprozess gegen den Waffenhersteller Sig Sauer sind am Mittwoch vor der Großen Strafkammer des Landgerichts Kiel Bewährungsstrafen gegen drei Ex-Manager ausgesprochen worden. Vorgeworfen wurde ihnen der Verstoß gegen das Außenwirtschaftsgesetz. Verhängt wurden Bewährungsstrafen zwischen zehn und 18 Monaten sowie Bewährungsauflagen von 600.000 und 60.000 Euro.

Kritik für Berliner SPD-Beschluss zu Schulbesuchen von Offizieren

Oldenburg/Berlin (epd). Der Beschluss der Berliner SPD, Bundeswehr-Offiziere nicht mehr in Schulen einzuladen, hat innerhalb der Partei und in der Bundespolitik Kritik hervorgerufen. Der Wehrbeauftragte der Deutschen Bundestages, Hans-Peter Bartels (SPD), lehnte den Vorstoß der Berliner SPD ab.

Jüdische Seelsorger kümmern sich künftig um Soldaten

Berlin (epd). Für jüdische Soldaten in der Bundeswehr soll es künftig Militär-Rabbiner geben. Wie das Bundesverteidigungsministerium am Dienstag in Berlin mitteilte, soll für den Anfang eine "niedrige einstellige Zahl" an Rabbinern eingestellt werden, um Erfahrungen zu sammeln.