Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Jochen Cornelius-Bundschuh: Nach dem Friedensruf aus Hannover beginnt nun die Arbeit

Der „Christliche Friedensruf Hannover 2025“ sei verabschiedet, nun beginne aber erst die Arbeit. Dies betonte der Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), Jochen Cornelius-Bundschuh, in einem Impuls beim Ökumenischen Friedenszentrum während des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Hannover.

Christlicher "Friedensruf": Wirtschaft nicht militarisieren

Hannover (epd). Mit Blick auf das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren fordern Christen in einem „Friedensruf“ mehr Engagement der Politik für die Lösung aktueller Konflikte. Laut dem am Donnerstag in Hannover veröffentlichten Appell ist eine Wirtschaft, die das Gemeinwohl sowie den Umwelt- und Klimaschutz in den Mittelpunkt stellt, Voraussetzung für den Frieden. Am 8.

EKD-Friedensbeauftragter: Kirchentag wichtiges Forum für Frieden

Hannover, Bonn (epd). Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Friedrich Kramer, sieht angesichts aktueller Krisen und Konflikte den Kirchentag in Hannover als wichtiges Forum für Friedensfragen. Von Kirchentagen seien immer auch wichtige Impulse an Politik, Kirche und Gesellschaft ausgegangen, erklärte Kramer am Mittwoch in Bonn.

Friedensbeauftragter: In Hannover werden Friedensfragen eine wichtige Rolle spielen

Friedensfragen werden auf dem 39. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hannover eine wichtige Rolle spielen. Davon ist der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Friedrich Kramer, überzeugt. „Wir erleben eine Welt voller Gewalt, Krieg und Konflikten. Dies bewegt auch Christinnen und Christen, die hier nach Antworten suchen.

EKD-Bevollmächtigte: Wehrpflicht nach schwedischem Modell denkbar

Hamburg (epd). In der Debatte um die Zukunft der Bundeswehr hält die Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anne Gidion, die im Koalitionsvertrag festgehaltene vorsichtige Einführung der Wehrpflicht nach schwedischem Modell für denkbar.

Ukraine: Käßmann fordert mehr Diplomatie

Berlin, Bonn (epd). Zum Höhepunkt der diestjährigen Ostermärsche hat die Theologin Margot Käßmann mehr Diplomatie zur Beendigung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine gefordert.

Theologe Huber plädiert für mehr Realismus in der Friedensethik

Berlin (epd). Der Berliner Theologe und Ethiker Wolfgang Huber wünscht sich angesichts der anhaltenden Bedrohung Europas infolge des Ukrainekriegs eine realistische Auseinandersetzung mit den Folgen von Gewalt in der evangelischen Friedensethik.

Bischof Kramer: Wer Frieden will, muss Frieden vorbereiten

Erfurt (epd). In Thüringens Landeshauptstadt Erfurt haben rund 400 Menschen mit einem Ostermarsch für Frieden demonstriert. Zu der Versammlung am Donnerstag unter dem Motto „Friedenslogik statt Kriegslogik“ hatte ein Bündnis aus Parteien, Gewerkschaften und zivilgesellschaftlichen Organisationen aufgerufen.