Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Religionsvertreter wollen Klimaschutz und Frauenrechte stärken

Lindau (epd). Mit politischen Forderungen zu Klimaschutz, Frieden und Frauenrechten ist die 10. Weltversammlung von "Religions for Peace" in Lindau am Freitag zu Ende gegangen. Die neu gewählte Generalsekretärin von "Religions for Peace", Azza Karam, sieht die Bedeutung des Treffens vor allem im Zusammenwirken der mehr als 900 religiösen Repräsentanten.

Bischof Hein: Religiöser Dialog muss verbindlicher werden

Kassel (epd). Der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Martin Hein, hat vom "Runden Tisch der Religionen" in Deutschland mehr Verbindlichkeit gefordert. "Der Runde Tisch ist zu weich in seiner Struktur", sagte Hein dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Samstag nach seiner Rückkehr von der 10.

AGDF: Bahn-Freifahrten auch für junge Menschen in Freiwilligendiensten

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat die Bundesregierung aufgefordert, auch jungen Menschen, die Freiwilligendienste leisten, Freifahrten mit der Deutschen Bahn zu ermöglichen. Grund für die Forderung ist die Einführung von kostenlosen Bahnfahrten für Bundeswehrangehörige in Uniform ab dem 1. Januar 2020. 

"Dialog ist die schöne Alternative zu Gewalt"

Lindau (epd). Treffen von Christinnen und Muslima und gegenseitige Besuche in den Kirchen und Moscheen - das sind die Angebote des Projekts "Women of Faith Peacebuilding Network" in Nigeria. "Dialog ist die schöne Alternative zu Gewalt", findet die Gründerin des Projekts, die katholische Schwester Agatha Chikelue aus der nigerianischen Hauptstadt Abuja.

Frauenrechtlerin Gandhi beklagt strukturelle Gewalt in Südafrika

Lindau (epd). Die Frauenrechtlerin Ela Gandhi prangert Gewalt gegen Frauen in Südafrika an. "Am schlimmsten trifft es schwarze Frauen", sagte die Enkelin von Mahatma Gandhi dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Lindau. Die Gewalt sei strukturell bedingt - "wegen Geschlecht, Hautfarbe und Armut", erklärte die frühere südafrikanische Parlamentarierin.

Mit Willensstärke gegen Unterdrückung

Lindau (epd). Versammlungen herausragender Persönlichkeiten sind in Lindau nicht selten. Einmal im Jahr treffen sich in dem 25.000-Einwohner-Städtchen am Bodensee Nobelpreisträger aus aller Welt. Die internationalen Gäste jedoch, die sich derzeit am Bodensee aufhalten, sind fast alle an ihrer Kleidung als religiöse Würdenträger erkennbar.

Abrüstung nach dem Vorbild der Kinder

Nürnberg/Murnau (epd). Karla und Greta arbeiten fleißig mit Hammer und Säge. Die beiden 13-jährigen Mädchen aus Murnau bauen einen Käfig, der sich mit Plastikwaffen füllen soll. Die Schülerinnen finden, es gibt zu viele Kriege auf der Welt. Greta sagt, sie findet es "ziemlich doof", dass die Erwachsenen immer mehr Waffen produzieren, "weil das braucht man nicht".