Ökumenischer Friedensdialog in Osnabrück widmet sich Nahostkonflikt

Der diesjährige Ökumenische Friedensdialog widmet sich dem Nahostkonflikt. Zu der Veranstaltung am 23. Oktober in Osnabrück werden auch der Paderborner Erzbischof Bentz und der Friedensbeauftragte des Rates der EKD, Landesbischof Kramer, erwartet.

Bonn, Osnabrück (epd). Mit dem „Nahostkonflikt als friedensethische Herausforderung“ befasst sich am 23. Oktober der 5. Ökumenische Friedensdialog in Osnabrück. Die Kriege und Konflikte im Nahen Osten stellten Politik und Gesellschaft, aber auch die Kirchen vor große Herausforderungen, teilten die Deutsche Kommission Justitia et Pax und die Evangelische Friedensarbeit im Raum der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Freitag in Bonn mit. Beim Friedensdialog gehe es unter anderem um die Frage, wie sich Sicherheit ethisch vertretbar erreichen lässt und wie legitime Selbstverteidigung aussehen sollte.

Zu der Diskussion werden den Angaben zufolge unter anderem der Paderborner Erzbischof und Vorsitzende der Deutschen Kommission Justitia et Pax, Udo Markus Bentz, sowie der Friedensbeauftragte des Rates der EKD und Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Friedrich Kramer, erwartet. Die Veranstaltung findet von 19 bis 21 Uhr im Friedenssaal des historischen Rathauses in Osnabrück statt.

Friedensdialog wechselt seit 2021 zwischen Osnabrück und Münster

Seit 2021 laden die Deutsche Kommission Justitia et Pax und die Evangelische Friedensarbeit regelmäßig zu dem Friedensdialog ein. Die Veranstaltung wechselt jährlich zwischen Osnabrück und Münster - den beiden Städten, in denen Gesandte der europäischen Mächte um das Ende des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) verhandelt hatten und zwischen denen fünf Jahre lang Friedensreiter gependelt waren.