Berlin (epd). Die Pläne von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) für einen neuen Wehrdienst stoßen bei Parteien und Verbänden weit überwiegend auf Zustimmung. Die Wehrbeauftragte des Bundestags, Eva Högl (SPD) sprach am Mittwoch in Berlin von einem „guten Vorschlag“, der breite Unterstützung verdiene.
Berlin, Bonn (epd). Aus der evangelischen Kirche kommen grundsätzlich positive Reaktionen auf die Pläne von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius für einen neuen Wehrdienst. Der evangelische Militärbischof Bernhard Felmberg begrüßte in Berlin am Mittwoch das Konzept als „Paradigmenwechsel“.
Bonn, Erfurt (epd). Der Friedensbeauftragte des Rats der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Friedrich Kramer, hat die anstehende Friedenskonferenz für die Ukraine in der Schweiz begrüßt. „Alles, was dazu beitragen kann, dass dieser schreckliche Krieg beendet wird, braucht unsere Unterstützung und ist wichtig und gut“, erklärte der EKD-Friedensbeauftragte am Mittwoch.
Berlin (epd). Um den Hunger in der Welt auszumerzen, würden laut Oxfam 2,6 Prozent der Militärausgaben der G7-Staaten ausreichen. Die sieben wichtigsten Industriestaaten investierten jährlich 1,2 Billionen US-Dollar in militärische Zwecke, erklärte die Hilfsorganisation am Mittwoch vor dem G7-Treffen in Italien ab Donnerstag.
Genf (epd). Der UN-Sicherheitsrat hat am Montag (Ortszeit) in New York mit großer Mehrheit erstmals eine Resolution über einen umfassenden Waffenstillstand im Gaza-Streifen verabschiedet. Die Resolution basiert auf einem Plan von US-Präsident Joe Biden und sieht drei Phasen vor, um den Konflikt zu befrieden.
Die Friedensforschungs-Institute ziehen für 2023 eine bittere Bilanz: Mehr Kriege, Krisen und Klimaextreme gab es in keinem Jahr zuvor. Sie appellieren an die Regierung, bei Verhandlungen und Hilfen für arme Länder nicht zurückzuweichen.
Beirut, Genf (epd). Der Nahostkrieg hat laut der Internationalen Arbeitsorganisation verheerende wirtschaftliche Auswirkungen in den besetzten palästinensischen Gebieten.
Die Menschen in der ukrainischen Stadt Mikolajew organisieren humanitäre Hilfstransporte für ihre kämpfenden Soldaten. Die Unterstützung kommt auch aus Deutschland.
Bonn (epd). Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) kritisiert die Verfolgung von Kriegsdienstverweigerern in Europas. Das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung gerate überall in Gefahr, erklärte EAK-Vorstandsmitglied Sabine Müller-Langsdorf am Freitag in Bonn.