Die humanitäre Lage im Gaza-Streifen ist katastrophal. Hilfsorganisationen hoffen auf die Umsetzung der geplanten Waffenruhe und fordern uneingeschränkten Zugang zu den Menschen. Bundeskanzler Scholz sichert weitere Hilfe zu.
Hannover (epd). Der Leitende Bischof der deutschen Lutheraner, Ralf Meister, hat seine Hoffnung auf die sich anbahnende Waffenruhe im Gazastreifen bekräftigt. „Diese Waffenruhe wäre ein wichtiges Zeichen der Hoffnung für diese Region“, sagte der hannoversche Landesbischof am Freitag dem Evangelischen Pressedienst (epd).
Während des Zweiten Weltkriegs wollte ein NS-Widerstands-Kreis aus Adeligen, Sozialdemokraten und Kirchenleuten ein anderes Deutschland. Auf einem schlesischen Gutshof entwickelten sie Konzepte dafür. Viele von ihnen bezahlten es mit dem Leben.
Vor 80 Jahren versanken kurz vor Kriegsende zahlreiche deutsche Städte in Schutt und Asche. Am 16. Januar wurde die Magdeburger Innenstadt durch einen verheerenden Angriff zerstört. Das diesjährige Gedenken fällt in eine besondere Phase der Trauer.
Mehr als 200 Tage lang wollen in diesem Jahr Pferdefreunde mit Kutschen durch Europa und den Nahen Osten fahren und für Frieden und Verständigung werben. In wenigen Tagen sind sie bei der Grünen Woche in Berlin zu Gast und stellen sich dort vor.
Bonn (epd). Der Braunschweiger Theologe Gottfried Orth hat Friedensaktivisten angesichts weltweiter Konflikte und Remilitarisierung zu Mut aufgerufen. „Friedensarbeit ist ein Pilgerweg“, sagte Orth am Samstag bei einem Vortrag in der Friedenswerkstatt des Arbeitskreises Frieden der ökumenischen Netze und Gruppen in der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) in Bonn.
Das "Zentrum für politische Schönheit" ist bekannt für spektakuläre Aktionen von Polit-Kunst. Jetzt schicken die Aktionskünstler einen ausrangierten Gefangenenbus auf die Reise, vollgepackt mit Beweisen für die Verfassungsfeindlichkeit der AfD.
Frankfurt a.M./Goma (epd). Angesichts der Kämpfe im Osten der Demokratischen Republik Kongo warnt „Ärzte ohne Grenzen“ vor einer Verschärfung der humanitären Krise. Die Sicherheitslage im Gebiet Masisi, das in der Provinz Nord-Kivu liegt, bleibe angespannt, erklärte die medizinische Hilfsorganisation am Freitag.
Genf (epd). Einen Monat nach dem Sturz des Assad-Regimes sind laut dem Hilfswerk UNHCR mehr als 125.000 geflüchtete Syrer in ihr Heimatland zurückgekehrt. Nach Jahren des Exils stießen die Ankömmlinge in Syrien jedoch auf sehr schwierige Lebensumstände, warnte das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen am Donnerstag in Genf.
New York, Genf (epd). Die Sicherheitslage in Syrien hat sich laut dem Nothilfekoordinator der Vereinten Nationen, Tom Fletcher, stabilisiert. Die UN hätten ihre humanitäre Hilfe für Millionen notleidende Menschen in einem wachsenden Umfang wiederaufnehmen können, sagte er am Mittwoch vor dem UN-Sicherheitsrat in New York.