Berlin (epd). Im Gedenkjahr zur vor 140 Jahren abgehaltenen Berliner „Afrika-Konferenz“ hat der Weltkirchenrat zur Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit gemahnt.
Bei einem Gottesdienst am Fliegerhost Büchel üben friedensbewegte Christen Kritik an Militärstrategien mit Atomwaffen. Der Aktionstag ist der vorerst letzte dieser Art und soll durch ein anderes Format ersetzt werden.
Speyer (epd). Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche der Pfalz, Gregor Rehm, hat angesichts wachsender globaler militärischer Spannungen das Recht auf Wehrdienstverweigerung betont.
Leipzig (epd). Die Theologin Margot Käßmann ruft dazu auf, trotz der Kriege weltweit an der Hoffnung auf Frieden festzuhalten. „Wir brauchen Hoffnungsbilder, damit wir mutig und stark für sie eintreten können“, sagte Käßmann am Montag laut Redemanuskript beim Friedensgebet in der Leipziger Nikolaikirche.
Die mitteldeutsche Landessynode ist am Donnerstag in ihre Frühjahrstagung gestartet. In seiner Rede zum Auftakt der Plenumssitzung erinnerte Landesbischof Friedrich Kramer an die Befreiung Deutschlands vom Hitler-Faschismus vor 80 Jahren. Dabei kritisierte er das im Oktober 1945 verabschiedete Stuttgarter Schuldbekenntnis der Evangelischen Kirche in Deutschland.
Die seit 2017 bestehende Projektgruppe gegen Atomwaffen veranstaltet vorerst zum letzten Mal einen Aktionstag. Über einen Fortbestand soll diskutiert werden.
Hannover (epd). Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) will noch in diesem Jahr eine Neupositionierung zum Thema Frieden vorlegen. Man sei kurz davor, ein friedensethisches Grundsatzdokument zu veröffentlichen, sagte der Vizepräsident des EKD-Kirchenamts, Stephan Schaede, am Samstag beim evangelischen Kirchentag in Hannover.
Hannover (epd). Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow (Linke) fordert zur Beendigung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine eine europäische Friedensordnung. Es gehe darum, den Krieg in der Ukraine zu stoppen, sagte der frühere Thüringer Ministerpräsident am Freitag beim 39. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hannover. Dabei führe ein Waffenstillstand allein noch nicht zum Frieden.
Hannover/Düsseldorf (epd). Der rheinische Präses Thorsten Latzel hat die Rechtsbrüche der Weltmächte Russland und USA scharf kritisiert. Im Zuge des völkerrechtswidrigen, menschenverachtenden Krieges der russischen Regierung seien Millionen Menschen aus der Ukraine nach Deutschland oder in andere europäische Länder geflohen, sagte Latzel laut Redemanuskript am Freitag auf dem 39.