Köln (epd). Eine Mehrheit der Deutschen ist für eine Wiedereinführung der Wehrpflicht. Nach einer am Donnerstag in Köln veröffentlichten repräsentativen ARD-Umfrage befürworteten 55 Prozent einen Wehr- und Zivildienst für Frauen und Männer. Weitere 18 Prozent wollen eine Wiedereinführung der Wehrpflicht nur für Männer.
Brüssel (epd). Europäische Investitionen dürfen sich nach Ansicht der Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Kirsten Fehrs, nicht auf die Verteidigungspolitik beschränken.
Freiburg (epd). Die Geschäftsführende Direktorin des Friedensinstituts an der Evangelischen Hochschule Freiburg, Karen Hinrichs, geht in den Ruhestand. Sie werde am Dienstag (8. Juli) aus dem aktiven Dienst an der Hochschule und der Evangelischen Landeskirche in Baden verabschiedet, teilte die Evangelische Hochschule in Freiburg mit.
Frankfurt a.M. (epd). Fast 170 Hilfsorganisationen haben eine Rückkehr zu einer von den Vereinten Nationen koordinierten Nothilfe im Gaza-Streifen gefordert. Die Menschen in dem Gebiet müssten derzeit eine unmögliche Wahl treffen: verhungern oder bei der verzweifelten Suche nach Lebensmitteln erschossen werden, erklärten die Organisationen am Dienstag.
Bonn (epd). Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) warnt vor der Einschränkung der Rechte von Kriegsdienstverweigerern in Europa.
Köln (epd). Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Debatte über die Wehrpflicht in Deutschland begrüßt. Sie nehme aber „fast einen etwas überstürzten Verlauf“, räumte der Bundespräsident im „Interview der Woche“ im Deutschlandfunk ein, das am Sonntag ausgestrahlt wird. Es gebe derzeit nicht die notwendigen Kasernen, Ausbilder und Personal für die Betreuung von Wehrpflichtigen.
Genf/München (epd). Der Vorsitzende des Weltkirchenrats, Heinrich Bedford-Strohm, hat den Beschluss der Ökumene-Organisation verteidigt, Israel für seine Politik gegenüber den Palästinensern als Apartheids-System zu bezeichnen.
Seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine streitet die evangelische Kirche neu über ihre Haltung zu militärischer Gewalt. In diesem Jahr soll es ein Ergebnis geben. Die EKD-Ratsvorsitzende deutet an, dass es zu einer Akzentverschiebung kommen wird.
Auf seiner Zentralausschuss-Tagung prangert der Ökumenische Rat der Kirchen das Vorgehen Israels gegen die Palästinenser mit ungewöhnlich scharfen Worten an. Von Apartheid und einem eklatanten Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht ist die Rede.
In der Region um Syrien entstand das Christentum. Nach dem Sturz des Assad-Regimes stehen die dortigen Christen heute vor einer ungewissen Zukunft. Das zeigt der verheerende Anschlag auf eine griechisch-orthodoxe Kirche in Damaskus.