Jugendliche engagieren sich in Gedenkstätte Buchenwald

Weimar (epd). Noch bis zum 29. Juli engagieren sich insgesamt 13 Jugendliche und junge Erwachsene über die "Aktion Sühnezeichen Friedensdienste" (ASF) in der Gedenkstätte Buchenwald. Die Teilnehmer im Alter zwischen 17 und 32 Jahren aus Deutschland, den Niederlanden, Russland, den USA, der Ukraine und aus Belarus sind in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte der Gedenkstätte zu Gast, wie ein Sprecher am Freitag in Weimar mitteilte. 

Im diesjährigen internationalen Summercamp der "Aktion Sühnezeichen Friedensdienste" geht es seit 16. Juli um die Auseinandersetzung mit der Geschichte Buchenwalds und ein Engagement zugunsten der Erforschung, Dokumentation und Erinnerung an die dort begangenen Verbrechen. 

Unter anderem arbeiten die Teilnehmer am Erhalt des "Gedenkweges Buchenwaldbahn" und sorgen dafür, dass die Strecke zwischen Obelisk und Gedenkstätte begehbar bleibt. Zudem arbeiteten sie an weiteren Gedenksteinen für deportierte Kinder und Jugendliche, teilte der Sprecher mit. 

Bereits seit 1990 realisiert die Gedenkstätte Buchenwald den Angaben zufolge regelmäßig mit unterschiedlichen Trägern Summercamps.