Aktionsgemeinschaft ruft zu "Friedensgesprächen" auf

Bonn (epd). Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) startet „Friedensgespräche“. Das Projekt ziele darauf ab, die Sprachlosigkeit in der Gesellschaft bei friedenspolitischen Themen zu überwinden, teilte die AGDF am Freitag in Bonn mit. „Wir unterstützen Gruppen, Initiativen und Gemeinden dabei, auch zu heiklen Themen im Dialog zu bleiben.“ Den Auftakt bildet am 27. Mai ein digitales Vernetzungstreffen, das um 17 Uhr beginnt. Die Veranstaltung richte sich an alle, die sich in ihrer haupt- oder ehrenamtlichen Funktion an dem Projekt beteiligen wollen. Weitere Informationen gibt es auf der Website: www.friedensgespraeche.org

Die Initiative wird von den Friedensbeauftragten verschiedener evangelischer Landeskirchen, dem Lothar-Kreyssig-Ökumenezentrum, dem Mennonitischen Friedenszentrum Berlin, Pax Christi, der Evangelischen Gemeinde Berlin-Kreuzberg und weiteren Kooperationspartnern unterstützt. „Unsere Gesellschaft ist an vielen Orten verstummt, wenn es um die großen friedenspolitischen Fragen geht“, sagte der Koordinator des Projekts, Ruben Kurschat. Die Friedensgespräche sollten Menschen ermutigen, „die schwierigen Gespräche dennoch zu führen - achtsam, respektvoll und offen“.