Zivile, gewaltfreie Konfliktbearbeitung (ZKB) ist die Bearbeitung von potentiell gewaltträchtigen Konflikten durch konstruktive Methoden, die auf Gewaltanwendung verzichten. Zivile, gewaltfreie Konfliktbearbeitung ist eine Alternative zum Versuch mit Waffengewalt Konflikte einzudämmen. Sie befördert im In- und Ausland eine neue Konfliktkultur. Entsprechende Instrumente wie der Zivile Friedensdienst (ZFD) oder das Zentrum für internationale Friedenseinsätze (ZIF) sind auf staatliche Förderung angewiesen – auch für den Einsatz in Deutschland.

Zivile Konfliktbearbeitung

Viel Prominenz bei Weltfriedenstreffen in Münster und Osnabrück

Münster/Osnabrück (epd). In Münster startet am Samstag das diesjährige Weltfriedenstreffen der katholischen Gemeinschaft von Sant'Egidio. Rund 5.000 Menschen werden zu dem dreitägigen Treffen erwartet, das am Dienstag mit einer Veranstaltung in Osnabrück schließt, wie das Bistum Münster am Freitag ankündigte.

Merkel würdigt Friedensarbeit von Sant Egidio

Berlin/Münster (epd). Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Friedensarbeit der katholischen Gemeinschaft von Sant Egidio gewürdigt. Sie achte und schätze die Arbeit der Gemeinschaft in der Entwicklungshilfe und in Friedens- und Versöhnungsprozessen außerordentlich, sagte Merkel am Wochenende in ihrem Video-Podcast.

Friedensbeauftragter würdigt "Zivi-Pastor" Ulrich Finckh zum 90. Geburtstag

Bremen (epd). Der evangelische Theologe und Pazifist Ulrich Finckh feiert an diesem Montag (4. September) seinen 90. Geburtstag. Der emeritierte Pastor der Bremischen Evangelischen Kirche ist Mitbegründer des Sozialen Friedensdienstes (SFD) in der Hansestadt und hat sich bundesweit als "Zivi-Pastor" einen Namen gemacht.

„Unermüdlich im Einsatz für eine gewaltfreie Welt und die Gewissensfreiheit“

Immer wieder hat er sich für ein Recht auf Kriegsdienstverweigerung eingesetzt und hat Menschen, die aus Gewissensgründen den Dienst mit der Waffe verweigerten, unterstützt, ihnen geholfen und sich für sie engagiert: Ulrich Finckh. Am 4. September wird der evangelische Theologe 90 Jahre alt.

"Manche sahen uns als Nestbeschmutzer"

Schloß Holte-Stukenbrock (epd). Unter der Spätsommersonne wirkt der Friedhof mit den Rasenflächen und den Alleen fast idyllisch. An einer großen Tafel mit den vielen Namen streicht Werner Höner mit dem Finger entlang - so, als würde er jeden einzelnen Namen mittlerweile kennen.

Friedenspolitischer Arbeitskreis "Blumen für Stukenbrock" wird 50

Schloß Holte-Stukenbrock (epd). Der friedenspolitische Arbeitskreis "Blumen für Stukenbrock" wird 50. Er begeht das Jubiläum bei der traditionellen Gedenkveranstaltung am 2. September auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof im ostwestfälischen Stukenbrock-Senne.

"Blumen für Stukenbrock" fordert Zugehen auf Russland

Schloß Holte-Stukenbrock (epd). Der friedenspolitische Arbeitskreis "Blumen für Stukenbrock" erinnert mit einer Gedenkveranstaltung am 2. September an den Angriff auf die Sowjetunion vor 76 Jahren. Die Veranstaltung steht in diesem Jahr unter dem Motto "Ein dauerhafter Frieden ist nur mit Russland möglich".

Streit um Erinnerungskultur in den USA

Washington (epd). Auch US-Präsident Donald Trump hat sich in den Streit über den Umgang mit Denkmälern zu Ehren von Offizieren und Politikern der Südstaaten im Bürgerkrieg von 1861 bis 1865 eingeschaltet. Es sei traurig, wenn man Geschichte und Kultur auseinanderreiße "durch Entfernung dieser wunderschönen Statuen", erklärte er.

EKD-Friedensbeauftragter gegen höhere Rüstungsausgaben

Wilhelmshaven/Bremen (epd). Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat Pläne für die Erhöhung des Verteidigungshaushalts kritisiert. "Der militärische Beitrag darf nicht das vorrangige Instrument der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik sein", sagte er am Donnerstagabend in Wilhelmshaven.