Zivile, gewaltfreie Konfliktbearbeitung (ZKB) ist die Bearbeitung von potentiell gewaltträchtigen Konflikten durch konstruktive Methoden, die auf Gewaltanwendung verzichten. Zivile, gewaltfreie Konfliktbearbeitung ist eine Alternative zum Versuch mit Waffengewalt Konflikte einzudämmen. Sie befördert im In- und Ausland eine neue Konfliktkultur. Entsprechende Instrumente wie der Zivile Friedensdienst (ZFD) oder das Zentrum für internationale Friedenseinsätze (ZIF) sind auf staatliche Förderung angewiesen – auch für den Einsatz in Deutschland.

Zivile Konfliktbearbeitung

Das Recht, nach der Wahrheit zu suchen

Der Dialog der Religionen, die ökumenische Zusammenarbeit der Kirchen und Konfessionen und das Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern über den gemeinsamen Weg für Frieden und Gerechtigkeit ist nach Ansicht der AGDF-Vorsitzenden Christine Busch eine wichtige Voraussetzung für den Frieden.

Von Furchtlosigkeit zu Gewaltfreiheit

Im Jahr des Reformationsjubiläums wäre es an der Zeit, dass die Kirchen den reformatorischen Glaubensschritt tun, hin zu in Gottes Liebe gegründeter Furchtlosigkeit und damit hin zur Gewaltlosigkeit. Dies betont die Vorsitzende des europäischen ökumenischen Netzwerkes „Church and Peace“, Antje Heider-Rottwilm.

„Sanftmütig, aber unnachgiebig für den Frieden eingetreten“

Seit Jahrzehnten setzt er sich unermüdlich für die Sache des Friedens ein, ruhig, hartnäckig, aufmerksam, engagiert: Ulrich Frey aus Bad Honnef. Im Juni wurde er 80 Jahre alt, bei einer Feier in Bonn gratulierte ihm nun die Evangelische Kirche im Rheinland für seine Arbeit.

Thesenanschlag für eine gerechte und friedliche Welt

An den Thesenanschlag von Martin Luther King im Sommer 1966 an die Rathaustür in Chicago erinnert der Heidelberger Pfarrer Dr. Vincenzo Petracca mit einem Impuls „Thesenanschlag im Ghetto“ zum Reformationsjubiläum.

Evangelische Freikirchen als weltweite Friedensstifter

Im Wirken als Friedensstifter sieht die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, die sich wie die anderen evangelischen Freikirchen in der reformatorischen Tradition sowohl Luthers, Zwinglis und Calvin, aber auch des täuferischen Flügels als Erneuerungsbewegung sieht, eine wesentliche Aufgabe ihrer kirchlichen Arbeit.

Evangelischer Friedensverband AGDF wählt neue Vorsitzende

Naunhof (epd). Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat die Theologin Christine Busch zu ihrer neuen Vorsitzenden gewählt. Es sei eine bleibende Aufgabe des evangelischen Friedensverbandes "selbstbewusst und eigenständig zu agieren an der Schnittstelle von Gesellschaft und Kirche", sagte Busch am Samstagabend bei einer Mitgliederversammlung in Naunhof bei Leipzig.

Christine Busch ist die neue Vorsitzende der AGDF

Christine Busch aus Düsseldorf ist die neue Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF). Sie wurde auf einer Mitgliederversammlung in Naunhof bei Leipzig einstimmig gewählt und ist damit Nachfolgerin von Horst Scheffler (Mainz-Zornheim), der zehn Jahre lang an der Spitze der AGDF stand.