Immense Staatsausgaben werden für Rüstung ausgegeben. Deutschland ist einer der größten Waffenproduzenten und -exporteure der Welt. Die Kirchen sind sich einig, dass Rüstungsexporte restriktiv geregelt werden müssen und in Krisengebiete verboten werden sollten. Auch angesichts kriegerischer Auseinandersetzungen stellt sich die Frage nach (Auf- bzw. Ab-)Rüstung neu und fordert eine Positionierung heraus.

Rüstung

Kinderrechtler fordern: Keine Minderjährige in der Bundeswehr

Osnabrück/Berlin (epd). Kinderrechtler haben zum Antikriegstag am 1. September an Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) appelliert, das Eintrittsalter in die Bundeswehr von 17 auf 18 Jahre zu erhöhen. Das Jugendschutzgesetz gelte in der Bundeswehr nicht, beklagte Ralf Willinger vom Kinderhilfswerk terre des hommes.

EAK beobachtet mit Sorge die europäischen Diskussionen zur Wehrpflicht

Mit zunehmender Sorge beobachtet die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) die Diskussionen in Europa über die Wiedereinführung und die Ausweitung der Wehrpflicht. „Anscheinend setzen immer mehr Regierungen wieder verstärkt auf das Militär angesichts der vielen Konflikte in der Welt“, bedauert Dr.

Weißbuch wird zu mehr KDV-Anträgen und zu neuen Waffen-Definitionen führen

Das neue „Weißbuch zur Sicherheitspolitik und zur Zukunft der Bundeswehr“ wird zu mehr Anträgen auf Kriegsdienstverweigerung gerade unter Reservisten führen, aber auch eine neue Definition von Waffen erfordern. Davon ist die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) überzeugt.

Zu viel Sicherheit, zu wenig Frieden

„Zu viel Sicherheit, zu wenig Frieden“, das ist die erste Einschätzung, die der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD),  Renke Brahms, und der Evangelische Militärbischof, Sigurd Rink, zum vergangene Woche erschienenen „Weißbuch zur Sicherheitspolitik und zur Zukunft der Bundeswehr“ abgegeben haben.