Immense Staatsausgaben werden für Rüstung ausgegeben. Deutschland ist einer der größten Waffenproduzenten und -exporteure der Welt. Die Kirchen sind sich einig, dass Rüstungsexporte restriktiv geregelt werden müssen und in Krisengebiete verboten werden sollten. Auch angesichts kriegerischer Auseinandersetzungen stellt sich die Frage nach (Auf- bzw. Ab-)Rüstung neu und fordert eine Positionierung heraus.

Rüstung

Bundesregierung verlängert Rüstungsexportstopp für Saudi-Arabien

Berlin (epd). Die seit Ende März geltenden restriktiven Regeln für Rüstungsausfuhren nach Saudi-Arabien werden um ein weiteres halbes Jahr verlängert. Die sogenannten Ruhensanordnungen für die Auslieferung genehmigter Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien würden bis zum 31. März 2020 verlängert, teilte ein Regierungssprecher am Mittwoch in Berlin mit.

EAK: Rüstungsexportstopp nach Saudi-Arabien muss verlängert werden

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für KDV und Frieden (EAK) hat die Bundesregierung aufgefordert, den Rüstungsexportstopp nach Saudi-Arabien, der am 30. September ausläuft, zu verlängern und keine Waffen in diese Krisenregion zu liefern. Entsprechende Forderungen hatte es in diesen Tagen aus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gegeben.

Hunderte Rüstungsgegner blockieren Rheinmetall-Werk in Unterlüß

Unterlüß/Kr. Celle (epd). Mehrere Hundert Menschen haben am Freitag das Werksgelände der Rüstungsfabrik Rheinmetall in Unterlüß in der Lüneburger Heide blockiert. Die Aktion habe bereits am frühen Morgen begonnen, sagte ein Sprecher der Initiative "Rheinmetall entwaffnen". Etwa 300 Personen hätten sich daran beteiligt.

Auszeichnung für beharrlichen Protest gegen Atomwaffen

Aachen (epd). Zwei deutsche Initiativen gegen Atomwaffen aus dem rheinland-pfälzischen Büchel haben in diesem Jahr den Aachener Friedenspreis erhalten. Die Auszeichnung wurde am Sonntagabend in der Aachener Aula Carolina an den "Initiativkreis gegen Atomwaffen in Büchel" und die Kampagne "Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt" verliehen. Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert.

Aachener Friedenspreis für Initiativen gegen Atomkraft

Aachen (epd). Zwei deutsche Initiativen gegen Atomwaffen aus dem rheinland-pfälzischen Büchel erhalten am Sonntag den diesjährigen Aachener Friedenspreis. Das Thema Atomwaffen gehöre dringender denn je ganz oben auf die politische Agenda, erklärte der friedenspolitische Verein Aachener Friedenspreis am Montag.

2. Weltkrieg ist bis heute Mahnung für Versöhnung, Frieden und Gerechtigkeit

80 Jahre nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs hat die Evangelische Friedensarbeit vor einer neuen Kriegsgefahr gewarnt und betont, dass der 1. September 1939 bis heute eine Mahnung für Versöhnung, Frieden und Gerechtigkeit ist. „Durch unser Land ist vor 80 Jahren unendlich viel Leid über viele Völker und Länder gebracht worden.

Religionsvertreter wollen Klimaschutz und Frauenrechte stärken

Lindau (epd). Mit politischen Forderungen zu Klimaschutz, Frieden und Frauenrechten ist die 10. Weltversammlung von "Religions for Peace" in Lindau am Freitag zu Ende gegangen. Die neu gewählte Generalsekretärin von "Religions for Peace", Azza Karam, sieht die Bedeutung des Treffens vor allem im Zusammenwirken der mehr als 900 religiösen Repräsentanten.