Immense Staatsausgaben werden für Rüstung ausgegeben. Deutschland ist einer der größten Waffenproduzenten und -exporteure der Welt. Die Kirchen sind sich einig, dass Rüstungsexporte restriktiv geregelt werden müssen und in Krisengebiete verboten werden sollten. Auch angesichts kriegerischer Auseinandersetzungen stellt sich die Frage nach (Auf- bzw. Ab-)Rüstung neu und fordert eine Positionierung heraus.

Rüstung

Digitale Friedensdemos bei erstem virtuellen Ostermarsch

Düsseldorf/Dortmund (epd). Mitglieder der Friedens-, Antiatomkraft- und Klimabewegung haben beim ersten "Virtuellen Ostermarsch" Fotos mit Forderungen, Friedenstauben, selbst gemachten Plakaten und Friedensfahnen ins Netz gestellt. Mehrer hundert Menschen hätten sich bereits beteiligt, sagte ein Sprecher des Ostermarsches Rhein-Ruhr dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Samstag.

Zunahme bei Genehmigungen für Waffenexporte an Entwicklungsländer

Berlin (epd). Der Wert der genehmigten Rüstungsexporte ist im ersten Quartal dieses Jahres leicht gestiegen. Einen deutlichen Zuwachs gab es im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei den Kriegswaffen an Entwicklungsländer, wie aus der Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine schriftliche Frage der abrüstungspolitischen Sprecherin der Linksfraktion, Sevim Dagdelen, hervorgeht.

Virtueller Ostermarsch 2020 am Samstag, 11. April

1960 gab es in Deutschland den ersten Ostermarsch. Aufgrund der Corona-Pandemie können nun, 60 Jahre später, keine Ostermärsche auf der Straße stattfinden. Dennoch wird es einen Ostermarsch geben. Virtuell am Samstag, 11. April, um 19 Uhr. Gemeinsam und solidarisch mit vielen.

Aufruf zu "virtuellem Ostermarsch"

Bonn (epd). Friedensorganisationen haben zu einem "virtuellen Ostermarsch" am kommenden Samstagabend im Internet aufgerufen. In einem Stream ab 19 Uhr werde es Redebeiträge und Musik geben, teilte die Evangelische Friedensarbeit am Mittwoch in Bonn mit. Dazu aufgerufen habe das "Bündnis Virtueller Ostermarsch 2020". Aufgrund der Corona-Pandemie könne es keine Ostermärsche auf der Straße geben.

Kirchlicher Aktionstag gegen Atomwaffen wird verschoben

Bonn/Büchel (epd). Der für den 6. Juni geplante kirchliche Aktionstag gegen Atomwaffen am Fliegerhorst Büchel in der Eifel wird wegen der Corona-Pandemie verschoben. Der neue Termin steht noch nicht fest, wie die Projektgruppe "Kirchen gegen Atomwaffen" am Freitag in Bonn mitteilte.

Corona-Virus: Kirchlicher Aktionstag in Büchel wird verschoben

Angesichts der Corona-Pandemie, deren Ende noch nicht absehbar ist, hat sich die Projektgruppe „Kirchen gegen Atomwaffen“ dafür entschieden, den für den 6. Juni geplanten Kirchlichen Aktionstag am Fliegerhorst Büchel abzusagen und auf einen noch nicht festgelegten späteren Zeitpunkt zu verschieben. 

Bundestag beschließt weiteren Anti-IS-Einsatz der Bundeswehr

Berlin (epd). Der Bundeswehreinsatz im Kampf gegen die Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) wird ohne die von Deutschland bereitgestellten Tornado-Aufklärungsflugzeuge fortgesetzt. Der Bundestag beschloss am Mittwoch in Berlin einen Antrag zur Ergänzung des Einsatzes bewaffneter deutscher Streitkräfte.