Immense Staatsausgaben werden für Rüstung ausgegeben. Deutschland ist einer der größten Waffenproduzenten und -exporteure der Welt. Die Kirchen sind sich einig, dass Rüstungsexporte restriktiv geregelt werden müssen und in Krisengebiete verboten werden sollten. Auch angesichts kriegerischer Auseinandersetzungen stellt sich die Frage nach (Auf- bzw. Ab-)Rüstung neu und fordert eine Positionierung heraus.

Rüstung

Deutsche Rüstungsexporte im ersten Halbjahr 2021 deutlich rückläufig

Berlin (epd). Die Bundesregierung hat im ersten Halbjahr 2021 weniger Rüstungsexporte genehmigt als im selben Zeitraum ein Jahr zuvor. Das geht aus dem Halbjahresbericht des Wirtschaftsministeriums über die Rüstungsexportpolitik hervor, den das Kabinett am Mittwoch billigte.

Friedensappell: Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein

Bonn (epd). Prominente fordern die Kirchen dazu auf, ihren Einsatz für einen weltweiten gerechten Frieden zu verstärken. „Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein“, heißt es in einem am Montag von der evangelischen Friedensarbeit in Bonn verbreiteten Aufruf mit Blick auf die Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) im September 2022 in Karlsruhe.

„Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein!“

Im September 2022 kommt die Welt nach Deutschland: Zum ersten Mal wird die Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) hierzulande stattfinden. In Karlsruhe treffen sich dann die Delegierten von rund 350 ÖRK-Mitgliedskirchen. Sie vertreten über 500 Millionen Christinnen und Christen aus mehr als 120 Ländern.

Deutscher Kriegswaffen-Export: 4,5 Milliarden Euro in vier Jahren

Berlin (epd). Deutschland hat in dieser Legislaturperiode Kriegswaffen im Wert von 4,5 Milliarden Euro exportiert. Dies geht aus einer Antwort des Bundesverteidigungsministeriums auf eine Anfrage der Linken-Fraktion im Bundestag hervor, die dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegt.

Streubomben-Monitor: Anzahl der Opfer erneut gestiegen

München (epd). Im vergangenen Jahr sind erneut mehr Menschen durch Streubomben verletzt oder getötet worden. Mindestens 360 Menschen weltweit seien derartigen Waffen zum Opfer gefallen, hieß es im Streubomben-Monitor der Hilfsorganisation Handicap International (HI), der am Mittwoch in München veröffentlicht wurde. Das sei ein Anstieg von 30 Prozent in drei Jahren.