Ausgehend vom Konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung engagieren sich seit Ende der 1980er Jahre Gremien der Kirchen verschiedener Konfessionen, christliche Gruppen und Friedensdienste im Kontext der weltweiten Ökumene. Gemeinsames Ziel der verschiedenen Aktivitäten ist es auch heute, Frieden zu fördern, Ungerechtigkeit zu bekämpfen und die Schöpfung Gottes zu bewahren.

Ökumene

Papst beklagt "Spirale der Tatenlosigkeit" in Syrien

Rom/New York (epd). Aufrufe zum Frieden in Syrien: Papst Franziskus verlangte am Donnerstag verstärkte Bemühungen der internationalen Gemeinschaft, um den Bürgerkrieg zu beenden. "Wir scheinen uns in einer ausweglosen Spirale aus Arroganz und Tatenlosigkeit zu befinden", beklagte er Vatikanangaben zufolge bei einer Begegnung mit Vertretern katholischer Hilfsorganisationen aus der Region.

Papst bei Friedenstreffen: "Wir dürfen nicht gleichgültig bleiben"

Rom (epd). Papst Franziskus hat beim interreligiösen Friedenstreffen in Assisi eine mangelnde Bereitschaft reicher Länder zur Aufnahme von Flüchtlingen kritisiert. Menschen, die im Bombenhagel lebten oder vor Bomben flüchteten, begegneten häufig einem "betäubenden Schweigen der Gleichgültigkeit", beklagte das katholische Kirchenoberhaupt am Dienstag.

Teilnehmer des Friedenstreffens in Assisi erwarten Papst

Rom (epd). Papst Franziskus wird am Dienstag zum interreligiösen Friedenstreffen in Assisi erwartet. Zum Abschluss der dreitägigen Begegnung von rund 500 Religionsvertretern und Tausenden von Gläubigen aus aller Welt will das katholische Kirchenoberhaupt für den Frieden beten und mit Repräsentanten von Orthodoxie, anglikanischer Kirche, Judentum und Islam sprechen.

Interreligiöses Friedenstreffen in Assisi eröffnet

Rom (epd). Mit einer feierlichen Messe in der Franziskus-Basilika ist am Sonntag in Assisi das interreligiöse Treffen für den Frieden eröffnet worden. "Ich möchte, dass die Menschen beten, egal wo sie sind, ohne Zorn und ohne Streit", sagte der Bischof von Assisi, Domenico Sorrentino, in seiner Predigt.

Friedenstheologe Enns warnt vor "Sicherheitswahn"

Bremen (epd). Der mennonitische Friedenstheologe Fernando Enns hat vor einem "Sicherheitswahn" im Kampf gegen den Terror gewarnt. "Er gaukelt uns vor, dass uns Aufrüstung, militärische Wehrhaftigkeit, höhere Zäune oder der Einsatz der Bundeswehr im Innern vor solchen Anschlägen schützen können", sagte Enns am Sonntag im Abschlussgottesdienst des ökumenischen Stadtkirchentages in Bremen.

Weltkirchenrat ruft zu Gebeten für Ende des Nahostkonflikts auf

Genf (epd). Der Weltkirchenrat hat die Christen zu Gebeten für ein friedliches Miteinander von Palästinensern und Israelis aufgerufen. Während der am Sonntag beginnenden Weltwoche für Frieden in Palästina und Israel könnten die Gläubigen ihre Unterstützung für eine gewaltfreie Lösung des Nahostkonflikts zum Ausdruck bringen, erklärte der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) am Freitag in Genf.

Religionsvertreter wollen in Assisi für den Frieden beten

Rom (epd). Rund 470 Vertreter unterschiedlicher Glaubensgemeinschaften sowie Tausende von Gläubigen werden ab Sonntag für drei Tage zum interreligiösen Treffen für den Frieden in Assisi erwartet. Für Dienstag hat sich auch Papst Franziskus angesagt.

Weltkirchenrat kritisiert US-Milliarden-Hilfe für Israels Militär

Genf / Washington (epd). Der Weltkirchenrat hat die milliardenschwere Militärhilfe der USA für Israel scharf kritisiert. Eine weitere Aufrüstung der unsicheren Nahost-Region sei unverantwortlich, heißt es in einer am Mittwoch (Ortszeit) in Washington veröffentlichten Stellungnahme des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK).