Ausgehend vom Konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung engagieren sich seit Ende der 1980er Jahre Gremien der Kirchen verschiedener Konfessionen, christliche Gruppen und Friedensdienste im Kontext der weltweiten Ökumene. Gemeinsames Ziel der verschiedenen Aktivitäten ist es auch heute, Frieden zu fördern, Ungerechtigkeit zu bekämpfen und die Schöpfung Gottes zu bewahren.

Ökumene

Ökumenische FriedensDekade sucht grafisches Motiv für 2022

Das Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekade hat einen Plakatwettbewerb für die Gestaltung des grafischen Motivs zum Motto 2022 ausgeschrieben. „ZUSAMMEN:HALT“ lautet das neue Motto, unter dem im kommenden Jahr vom 06. - 16. November die 42. Ökumenische  FriedensDekade begangen wird.

Nagelkreuzgemeinschaft mit ökumenischem Preis ausgezeichnet

München (epd). Die internationale Nagelkreuzgemeinschaft von Coventry hat am Samstag mit einem Jahr Verzug in München den Ökumenischen Preis 2020 der Katholischen Akademie Bayern erhalten. Den mit 10.000 Euro dotierten Preis nahmen der Vorsitzende der Nagelkreuzgemeinschaft Deutschland, Oberkirchenrat Oliver Schuegraf und der Dekan der Kathedrale von Coventry, Reverend John Withcombe entgegen.

FriedensDekade-Jahresmotto: „ZUSAMMEN:HALT“

Das Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekade legte Anfang der Woche das Motto für 2022 fest. Es lautet: „ZUSAMMEN:HALT“. Unter diesem Motto werden im kommenden Jahr an den zehn Tagen vor dem Buß- und Bettag (6. - 16. November) bundesweit mehrere Tausend Gottesdienste, Friedensgebete und Informationsveranstaltungen durchgeführt.

Ökumenische Friedensdekade 2022 steht im Zeichen von "Zusammen:halt"

Bonn, Frankfurt a.M. (epd). Die Veranstaltungen der bundesweiten Ökumenischen Friedensdekade stehen 2022 unter dem Motto „Zusammen:halt“. Damit wollen die Trägerorganisationen auf den Wert und die Notwendigkeit von gesellschaftlichem Zusammenhalt und internationale Zusammenarbeit aufmerksam machen, erklärte der Vorsitzende Jan Gildemeister am Donnerstag in Bonn. Zwischen dem 6. und 16.

Weltkirchenrat besorgt über Lage in Myanmar und Sudan

Genf (epd). Der Weltkirchenrat hat seine Sorge über mehrere Krisenregionen bekundet. „Das Vorgehen der militärischen Führungspersonen in Myanmar und im Sudan stellt einen skrupellosen Angriff auf den demokratischen Übergangsprozess und die Bevölkerung der beiden Länder dar“, erklärte der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) am Mittwoch in Genf zum Abschluss der Tagung seines Exekutivausschusses.

Deutsche Bischofskonferenz: EU kann Vorbild für Friedensprozesse sein

Bonn (epd). Die katholische Deutsche Bischofskonferenz wirbt für eine Fortentwicklung der Europäischen Union zu einem Friedens- und Demokratieprojekt. „Wir sind überzeugt: Die EU kann Vorbild für Friedens- und Demokratieprozesse in der ganzen Welt sein“, erklärte der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck am Montag in Bonn zur Vorstellung eines sogenannten Expertentextes zu Europa.

Christen begehen Ökumenische Friedensdekade

Bonn (epd). Mit Friedensgebeten, Impulsen, Gottesdiensten und Gesprächsveranstaltungen begehen Christinnen und Christen in Deutschland die ökumenischen Friedensdekade.

Friedensfragen im Mittelpunkt

Am gestrigen Sonntag wurde mit zahlreichen Gottesdiensten, Friedensgebeten und Veranstaltungen die diesjährige Ökumenische FriedensDekade begonnen. In den zehn Tagen bis zum Buß- und Bettag (7. -17. November) widmen sich bundesweit Kirchengemeinden, Initiativen und Aktionsgruppen dem Friedensthema.

Christlich-Muslimische Friedensinitiative (CMFD) begrüßt öffentlichen Gebetsruf in Köln

Die Christlich-Muslimische Friedensinitiative (CMFD) begrüßt den Schritt der Stadt Köln, künftig zeitweise einen öffentlichen Gebetsruf der Moscheegemeinden in Köln zu ermöglichen und damit der grundgesetzlich garantierten Religionsfreiheit Rechnung  zu tragen. Mit diesem Schritt habe die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, Henriette Reker, ein Zeichen der Akzeptanz der Religion geset