Kirche und Militär stehen in ambivalenter Beziehung. Einerseits hat in den Kirchen die Position des radikalen Pazifismus seinen Platz. Andererseits legitimieren kirchliche Stellungnahmen den Einsatz des Militärs als letztes Mittel zur Selbstverteidigung oder auch in einer Schutzverantwortung für andere. Gerade in der Bundesrepublik Deutschland verbinden Verträge Kirche und Staat, auch in Bezug auf die Seelsorge in der Bundeswehr. Dieses Spannungsfeld bedarf der stetigen und profunden Gewissensbildung, Meinungsfindung und Handlungsbegründung auf individueller, kirchlicher und staatlicher Ebene.

Militär

Demonstranten dürfen im militärischen Schutzbereich Zelte aufbauen

Koblenz (epd). Anti-Atomwaffen-Demonstranten dürfen im militärischen Schutzbereich des Fliegerhorsts Büchel Zelte aufstellen. Versorgungszelte, Toilettenanlagen und ähnliche Einrichtungen dürften vorübergehend aufgebaut werden, wenn dies die Wirksamkeit der Verteidigungsanlage nicht in Mitleidenschaft ziehe, teilte das Verwaltungsgericht Koblenz am Donnerstag mit.

Ministerin: Rechtsextremismus in der KSK hat neue Dimension erreicht

Berlin (epd). Der Rechtsextremismus in der Bundeswehr-Eliteeinheit KSK hat nach den Worten von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) eine neue Dimension erreicht. Die Ministerin stellte am Mittwoch in Berlin ihre Konsequenzen aus den jüngsten Skandalen im Kommando Spezialkräfte (KSK) vor: Die betroffene zweite Kompanie wird demnach aufgelöst.

Kramp-Karrenbauer: Kein Platz für Extremismus in Bundeswehr

Frankfurt a.M. (epd). Nach neuen Vorwürfen über rechtsextreme Tendenzen bei der Bundeswehr-Eliteeinheit KSK hat Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) klare Grenzen gezogen. "Extremismus und insbesondere Rechtsextremismus haben in der Bundeswehr keinen Platz", sagte sie zum Tag der Bundeswehr, der am Samstag digital stattfand.

Virtuell statt am Haupttor: 3. Kirchlicher Aktionstag gegen Atomwaffen

Virtuell statt am Haupttor in Büchel: Mit einem virtuellen Aktionstag „Ein wichtiger Schritt zum Frieden“ am 6. Juni wollen Christinnen und Christen aus evangelischen Landeskirchen und der katholischen Friedensbewegung pax christi erneut ein deutliches Zeichen gegen Atomwaffen setzen.

Aktionstag gegen Atomwaffen setzt auf digitalen Protest

Büchel/Mainz (epd). Mit dem virtuellen Aktionstag "Ein wichtiger Schritt zum Frieden" wollen Christen aus evangelischen Landeskirchen und der katholischen Friedensbewegung Pax Christi am Samstag ein Zeichen gegen Atomwaffen setzen.

ÖRK: Büchel ist eine Wunde auf Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) hat das Engagement von Christinnen und Christen für eine atomwaffenfreie Welt gewürdigt und dabei den Kirchlichen Aktionstag in Büchel, der am 6. Juni zum dritten Mal in der Eifel stattfinden sollte, als einen wichtigen Teil des von der ÖRK-Vollversammlung 2013 im koreanischen Busan ausgerufenen Pilgerwegs der Gerechtigkeit und des Friedens bezeichnet.