Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Wenig Hoffnung auf Frieden und wachsende Angst in Khartum

Während Hunderte ausländische Staatsangehörige in Evakuierungseinsätzen in Sicherheit gebracht wurden, wächst im Sudan die Sorge vor einer weiteren Eskalation der Gewalt. Auch Lebensmittel und Benzin werden immer knapper.

Bundestag verlängert Bundeswehreinsatz im Mittelmeer

Berlin (epd). Die Bundeswehr nimmt ein weiteres Jahr an der EU-Marinemission „Irini“ zur Überwachung des Waffenembargos gegen Libyen im Mittelmeer teil. Der Bundestag beschloss am Mittwoch in Berlin die Verlängerung des Mandats. Bei der nach einer griechischen Friedensgöttin benannten Mission geht es vor allem darum, mit Schiffen, Fluggerät und Satelliten illegalen Waffenhandel zu verhindern.

Gefechte im Sudan trotz angekündigter Feuerpause

Wieder hat eine angekündigte Waffenruhe im Sudan nicht gehalten. Während Ausländer in Evakuierungsflügen das Land verlassen, ist es für die Bevölkerung immer schwieriger zu überleben.

Mali-Einsatz kostet Deutschland 4,3 Milliarden Euro

Seit zehn Jahren ist Deutschland an militärischen und polizeilichen Missionen in Mali beteiligt. Trotz der Bemühungen ist die Lage im Land katastrophal. Gekostet hat der Einsatz Milliarden.