Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

EKD-Friedensbeauftragter begrüßt und unterstützt Ukraine-Friedenskonferenz

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Friedrich Kramer, hat die anstehende Friedenskonferenz für die Ukraine, zu der die Schweiz auf den Bürgenstock am Vierwaldstättersee eingeladen hat, nachdrücklich begrüßt und spricht sich dafür aus, jeden Schritt und jede diplomatische Initiative zu unterstützen.

Oxfam: 2,6 Prozent der G7-Militärausgaben könnten Welthunger beenden

Berlin (epd). Um den Hunger in der Welt auszumerzen, würden laut Oxfam 2,6 Prozent der Militärausgaben der G7-Staaten ausreichen. Die sieben wichtigsten Industriestaaten investierten jährlich 1,2 Billionen US-Dollar in militärische Zwecke, erklärte die Hilfsorganisation am Mittwoch vor dem G7-Treffen in Italien ab Donnerstag.

UN-Sicherheitsrat stimmt für Waffenstillstand im Gaza-Streifen

Genf (epd). Der UN-Sicherheitsrat hat am Montag (Ortszeit) in New York mit großer Mehrheit erstmals eine Resolution über einen umfassenden Waffenstillstand im Gaza-Streifen verabschiedet. Die Resolution basiert auf einem Plan von US-Präsident Joe Biden und sieht drei Phasen vor, um den Konflikt zu befrieden.

Friedensgutachten 2024: Negativrekord an Gewaltkonflikten

Die Friedensforschungs-Institute ziehen für 2023 eine bittere Bilanz: Mehr Kriege, Krisen und Klimaextreme gab es in keinem Jahr zuvor. Sie appellieren an die Regierung, bei Verhandlungen und Hilfen für arme Länder nicht zurückzuweichen.

Mehr als 30 Organisationen fordern ein Ende der Strafverfolgung von Yurii Sheliazhenko

Pazifismus ist kein VerbrechenDie unterzeichnenden Organisationen sind sehr besorgt über die anhaltende Schikanierung von Friedensaktivist*innen und Kriegsdienstverweiger*innen in der Ukraine, insbesondere über die offensichtlich willkürliche Verfolgung von Yurii Sheliazhenko, Geschäftsführer der Ukrainischen Pazifistischen Bewegung und EBCO-Vorstandsmitglied.

Bündnis begrüßt Friedenskonferenz in der Schweiz und bedauert Fehlen Russlands

Das zivilgesellschaftliche Bündnis „Stoppt das Töten in der Ukraine!“, dem unter anderem IPPNW, Pax Christi, DFG-VK und die AGDF angehören, hat die für Mitte Juni in der Schweiz geplante internationale Konferenz, die einen möglichen Weg zu einem gerechten und dauerhaften Frieden in der Ukraine entwickeln soll, nachdrücklich begrüßt, gleichzeitig aber bedauert, dass Russland nicht zu dieser Konf

Krieg in der Ukraine: An der Heimatfront

Die Menschen in der ukrainischen Stadt Mikolajew organisieren humanitäre Hilfstransporte für ihre kämpfenden Soldaten. Die Unterstützung kommt auch aus Deutschland.

Evangelische Verbände: Recht auf Kriegsdienst-verweigerung in Gefahr

Bonn (epd). Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) kritisiert die Verfolgung von Kriegsdienstverweigerern in Europas. Das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung gerate überall in Gefahr, erklärte EAK-Vorstandsmitglied Sabine Müller-Langsdorf am Freitag in Bonn.