Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

EKD-Friedensbeauftragter: Zivilmacht Europa muss zivil bleiben

Bonn (epd). Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat einen EU-Kompromissvorschlag begrüßt, neue Gelder für zivile Konfliktlösungen nicht aus Mitteln für die Entwicklungszusammenarbeit abzuziehen.

EKD-Friedensbeauftragter: Die Zivilmacht Europa muss auch zivil bleiben

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, begrüßt den Kompromissvorschlag von Europäischem Parlament, Europäischem Rat und der EU-Kommission, die neuen Gelder für das Instrument für Stabilität und Frieden (IcSP) nicht aus Mitteln für die Entwicklungszusammenarbeit abzuziehen und umzuwidmen.

Schleppender Auftakt der Genfer Syriengespräche

Genf/Berlin (epd). Die neue Runde der Syrien-Friedensgespräche in Genf ist am Dienstag nur schleppend in Gang gekommen. Der UN-Sondergesandte Staffan de Mistura traf am Vormittag mit Vertretern der fünf ständigen Mitglieder im UN-Sicherheitsrat zusammen, um die achte Runde der Gespräche vorzubereiten.

Bundeswehreinsatz in Mali: "Das ist keine Trockenübung"

Frankfurt a.M. (epd). Der evangelische Militärbischof Sigurd Rink plädiert für Verständnis und Solidarität mit Bundeswehrsoldaten, die an der UN-Friedensmission Minusma in Mali beteiligt sind. "Die Soldaten wissen: Das ist keine Trockenübung", sagte Rink dem Evangelischen Pressedienst (epd). Der Militärbischof hat das westafrikanische Land und die Bundeswehr vergangene Woche besucht.

ÖRK-Führung begrüßt Schritte in Richtung atomwaffenfreie Welt

Auf seiner Tagung in Amman (Jordanien) vom 17. bis 23. November gab der Exekutivausschuss des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) eine „Erklärung zum Atomwaffenverbotsvertrag und zur Verleihung des Friedensnobelpreises 2017 an die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen“ ab.

Erste Hilfsflüge erreichten Jemen nach drei Wochen Blockade

Berlin/Kairo (epd). Im Bürgerkriegsland Jemen sind erstmals seit drei Wochen wieder Hilfsflüge der Vereinten Nationen eingetroffen. Am Samstag seien über 15 Tonnen Hilfsgüter, darunter Impfdosen für 600.000 Kinder, in der Hauptstadt Sanaa angekommen, twitterte die Unicef-Repräsentantin im Jemen, Meritxell Relano. Saudi-Arabien hatte als Anführer einer Militärkoalition am 6.

Botschaft des Papstes zum Weltfriedenstag

Rom (epd). Papst Franziskus hat die Forderung nach der Einrichtung legaler Fluchtwege bekräftigt. In seiner am Freitag im Vatikan veröffentlichten Botschaft zum Weltfriedenstag am 1. Januar 2018 mahnte er zu größerer Offenheit für Migranten und Flüchtlinge im Rahmen der Möglichkeiten der einzelnen Staaten. Darin warnte das Kirchenoberhaupt vor Abschottungstendenzen in den Zielländern. 

Weltkirchenrat fordert internationale Unterstützung für den Irak

Genf (epd). Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) hat sich besorgt über die Zukunft des Irak geäußert. Die Regierung in Bagdad und die nach Unabhängigkeit strebende Regionalregierung von Kurdistan müssten die derzeitige Krise im Dialog lösen und einen bewaffneten Konflikt vermeiden, erklärte der ÖRK-Exekutivausschuss am Donnerstag in Amman. 

Von der Leyen wirbt um Verlängerung von Bundeswehreinsätzen

Berlin (epd). Rund vier Wochen nach der konstituierenden Sitzung hat der Bundestag seine reguläre Arbeit aufgenommen. Am Dienstag berieten die Parlamentarier unter anderem über die Bundeswehreinsätze in Afghanistan, im Sudan und gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS). "Deutschland steht für Verlässlichkeit", sagte Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) im Bundestag.