Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Friedenskonferenz berät über europäische Verteidigungsstrategie

Münster (epd). Die europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik steht im Mittelpunkt der 2. Westfälischen Friedenskonferenz am Freitag in Münster. Der Außenminister Estlands, Magnus Tsahkna, werde ausführlich über die europäische Verteidigungsstrategie berichten, erklärten die Veranstalter am Montag.

UN: Südsudan an der Schwelle zum Bürgerkrieg

Nairobi/Juba (epd). Die Vereinten Nationen sehen den Südsudan an der Schwelle zu einem erneuten Bürgerkrieg. Die politischen Spannungen vertieften sich weiter, während die Gewalt eskaliere, sagte der Leiter der dortigen UN-Mission (Unmiss), Nicholas Haysom, am Montag (Ortszeit), der aus der Hauptstadt Juba bei einer Pressekonferenz in New York zugeschaltet war.

"Ich muss erstmal erkennen, dass ich bestimmte Macken habe"

Lübeck/Rostock (epd). Die evangelische Theologin und Traumatherapeutin Mari Böhrk-Martin (70) aus Lübeck hat dazu ermuntert, sich mit den Kriegserfahrungen der eigenen Vorfahren und mit den eigenen Macken zu beschäftigen. Das sei wichtig, um die unbewusste Traumaweitergabe in der Familie zu durchbrechen, sagte sie dem Evangelischen Pressedienst (epd) in einem Interview.

Merz: Gesellschaft ignoriert tatsächliche Bedrohungslage

Frankfurt a.M. (epd). Die Diskussion über die Wiedereinführung der Wehrpflicht greift nach Meinung von CDU-Chef Friedrich Merz zu kurz. „Die bürgerliche Gesellschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten - und da sind wir in der Politik nicht unbeteiligt - daran gewöhnt, die tatsächliche Bedrohung zu ignorieren“, sagte Merz am Freitag in Frankfurt am Main beim F.A.Z.-Kongress.