Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Berlin, Paris und London fordern Ende der Hilfs-Blockade von Gaza

Die Bevölkerung im Gaza-Streifen leidet nach UN-Einschätzung unter der schlimmsten humanitären Krise seit Beginn des Krieges im Oktober 2023. Deutschland, Frankreich und Großbritannien verlangen von Israel, Hilfstransporte wieder zu erlauben.

Ukraine: Käßmann fordert mehr Diplomatie

Berlin, Bonn (epd). Zum Höhepunkt der diestjährigen Ostermärsche hat die Theologin Margot Käßmann mehr Diplomatie zur Beendigung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine gefordert.

EKD-Synodenpräses: Pflichtdienst denkbar

Köln (epd). Die Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anna-Nicole Heinrich, kann sich die Einführung eines gesellschaftlichen Pflichtdienstes vorstellen, der auch die Bundeswehr umfasst.

Bischof Kramer: Wer Frieden will, muss Frieden vorbereiten

Erfurt (epd). In Thüringens Landeshauptstadt Erfurt haben rund 400 Menschen mit einem Ostermarsch für Frieden demonstriert. Zu der Versammlung am Donnerstag unter dem Motto „Friedenslogik statt Kriegslogik“ hatte ein Bündnis aus Parteien, Gewerkschaften und zivilgesellschaftlichen Organisationen aufgerufen.

Evangelische Friedensarbeit mit breitem Angebot in Hannover dabei

Vom 30. April bis zum 4. Mai ist in Hannover wieder Deutscher Evangelischer Kirchentag. Mit zahlreichen Gottesdiensten, Veranstaltungen, Workshops, Gesprächsrunden, Informationen auf dem Markt der Möglichkeiten und vielen anderen Angeboten in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Mit dabei ist auch die Evangelische Friedensarbeit im Raum der EKD mit einem vielfältigen Angebot.

Sudan-Konferenz mit Appellen zur Deeskalation des Krieges

Seit zwei Jahren dauert der Krieg im Sudan an - und auch Akteure von außen tragen zur Eskalation bei. Bei einer internationalen Konferenz in London wendet sich die deutsche Außenministerin Baerbock gegen jegliche Einmischung.

Baerbock sagt 125 Millionen Euro für Sudan-Hilfe zu

Berlin (epd). Zum zweiten Jahrestag des Kriegsbeginns im Sudan stellt Deutschland weitere Gelder für die humanitäre Hilfe bereit. Die geschäftsführende Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) sagte am Montagabend 125 Millionen Euro dafür zu.

Evangelische Mission verurteilt Angriff auf Gaza-Krankenhaus

Stuttgart (epd). Die Evangelische Mission in Solidarität (EMS) hat den Angriff auf das anglikanische Ahli Arab Hospital in Gaza scharf verurteilt. In der Nacht auf Palmsonntag (13. April) sei das christliche Krankenhaus von zwei Raketen getroffen worden, teilte die EMS am Montag in Stuttgart mit.

Jerusalemer Kardinal: Die Situation im Gaza-Streifen ist katastrophal

Berlin (epd). Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, hat die Situation im Gaza-Streifen als katastrophal bezeichnet. Der erste Eindruck sei ein verlassenes Land und die Menschen lebten dort „mitten im Nichts und Nirgendwo“, sagte der Kardinal in einem am Samstag veröffentlichten Interview mit dem TV-Sender „Welt“.

UN melden starken Anstieg der zivilen Kriegsopfer in der Ukraine

Kiew, Genf (epd). Die Zahl der zivilen Opfer in der Ukraine durch Russlands Angriffskrieg ist laut den UN deutlich gestiegen. Im März seien mindestens 164 Menschen getötet und weitere 910 verletzt worden, teilte die UN-Menschenrechtsmission in der Ukraine am Mittwoch in Kiew mit.