Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Äthiopien und Eritrea beenden Krieg

Addis Abeba/Frankfurt a.M. (epd). Äthiopien und Eritrea haben am Montag einen 20 Jahre dauernden Krieg offiziell für beendet erklärt. Der eritreische Präsident Isaias Afewerki und der äthiopische Ministerpräsident Abiy Ahmed unterzeichneten am Montag eine entsprechende Vereinbarung, wie der äthiopische Informationsminister Yemane Meskel auf Twitter mitteilte.

Skepsis überwiegt bei neuen Friedensverhandlungen im Südsudan

Juba/Berlin (epd). Im Südsudan sitzen sich Regierung und Rebellen gegenüber, um über Frieden zu verhandeln - wieder einmal. Seit mehr als vier Jahren tobt in dem ostafrikanischen Land ein Bürgerkrieg, der laut den Vereinten Nationen eine der größten humanitären Krisen weltweit verursacht hat.

Schulen als Schlachtfeld

Brüssel (epd). Gesprengte Schulen, vom Kugelhagel durchlöcherte Universitäten: Immer häufiger werden Bildungseinrichtungen in bewaffneten Konflikten angegriffen. Dabei sind Schüler und Lehrer oftmals nicht zufällige Opfer, sondern werden von Terrorgruppen und Milizen gezielt als Angriffsziele ausgewählt. Und auch staatliche Truppen sind mancherorts wenig zimperlich.

Kommunen hissen Flaggen gegen Atomwaffen

Hannover/Bremen (epd). Rund 270 "Bürgermeister für den Frieden" in Deutschland haben am Sonntag Flaggen gegen Atomwaffen gehisst und sich so für eine friedliche Welt eingesetzt. Auch in Niedersachsen und Bremen beteiligten sich Verwaltungschefs an der Aktion, wie das Bündnis "Mayors for Peace" mitteilte.

Hunderttausende Syrer fliehen wegen Angriffen aus Daraa-Provinz

Genf (epd). In Syrien fliehen nach Angaben der Vereinten Nationen Hunderttausende Menschen vor den eskalierenden Angriffen des Assad-Regimes auf die Rebellen-Provinz Daraa. Eine Vertreterin des Welternährungsprogramms (WFP) sprach am Dienstag in Genf von der größten Fluchtbewegung im Süden Syriens seit Beginn des Kriegs 2011. Sie sprach von 270.000 bis 330.000 Flüchtlingen in der Region.

Unicef beklagt tödliche Gefahren für Kinder im Jemen

Genf/Köln (epd). Im Bürgerkriegsland Jemen stirbt nach UN-Angaben alle zehn Minuten ein Kind an vermeidbaren Ursachen. Gewalt, Hunger und Krankheiten seien tödliche Gefahren für die Mädchen und Jungen im Jemen, sagte die Exekutivdirektorin des Kinderhilfswerks Unicef, Henrietta Fore, am Dienstag in Genf.

Ökumene-Zentrum ruft zur Teilnahme an Aktionstag gegen Atomwaffen auf

Frankfurt a.M./Büchel (epd). Das Zentrum Oekumene der Evangelischen Kirchen in Hessen und Nassau und von Kurhessen-Waldeck hat dazu aufgerufen, für ein Verbot von Atomwaffen und den Umstieg auf eine "friedenslogische Außen- und Sicherheitspolitik" zu demonstrieren. Gemeinsam mit den "pax christi"-Diözesanverbänden Limburg und Mainz werden Vertreter des Zentrums am 7.