Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Schafe helfen nach Missernten

Bamako (epd). Die Bäuerin Woiri Diarra sitzt im Schatten vor ihrem Haus im Dorf Didiéni in Mali, etwa 170 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bamako. Die Erde ist staubtrocken, die Felder liegen brach. Der Blick auf die Natur macht Diarra Angst. "Diese Trockenheit ist eine Folge des Klimawandels", ist die achtfache Mutter überzeugt. Sie kennt ihr Alter nicht, ist aber wohl Ende 40.

UN-Hochkommissarin wirft Venezuelas Regime Folter und Tötungen vor

Genf (epd). Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, hat die Regierung Maduro in Venezuela für Folter, Verschleppungen und Tötungen von Oppositionellen verantwortlich gemacht. Die Verbrechen müssten gründlich untersucht und die Täter zur Rechenschaft gezogen werden, verlangte Bachelet am Freitag vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf.

Einigung auf Übergangsregierung im Sudan löst positives Echo aus

Genf/Khartum (epd). Im Sudan haben sich die Militärjunta und Opposition auf eine gemeinsame Übergangsregierung geeinigt. Der Kompromiss löste am Freitag im In- und Ausland überwiegend Erleichterung aus. Auf den Straßen der Hauptstadt Khartum fanden spontane Freudenfeiern statt. Viele Menschen sprachen von einem guten Ergebnis, auch wenn sie eigentlich eine zivile Regierung erhofft hätten.

Bestürzung über Luftangriff auf Flüchtlingslager in Libyen

Genf/Tripolis (epd). Ein Luftangriff auf ein Internierungslager für Flüchtlinge und Migranten in Libyen hat international Bestürzung ausgelöst. Der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge, Filippo Grandi, erklärte am Mittwoch in Genf, Zivilisten dürften niemals ein militärisches Ziel sein.

Kirchlicher Aktionstag gegen Atomwaffen in Büchel

Büchel/Bonn (epd). Mit einem Aktionstag am Fliegerhorst Büchel in der Eifel wollen Christen aus evangelischen Landeskirchen und der katholischen Friedensorganisation Pax Christi am 7. Juli ein Zeichen gegen Atomwaffen setzen.

Deutliches Signal für Frieden und nukleare Abrüstung

Christinnen und Christen aus mehreren evangelischen Landeskirchen und der katholischen Friedensorganisation Pax Christi wollen am Sonntag, 7. Juli, mit einem Aktionstag am Fliegerhorst Büchel in der Eifel, wo die letzten Atomwaffen in Deutschland lagern, ein deutliches Signal für Frieden und nukleare Abrüstung an Politik, Kirche und Gesellschaft aussenden.

Warum Waffen trotz restriktiver Regeln in Krisenregionen landen

Berlin (epd). Trotz massiver Kritik und internationaler Vereinbarungen gelangen bis heute europäische Rüstungsgüter in Krisenregionen, in denen gegen das humanitäre Völkerrecht verstoßen wird. Waffenfirmen gelingt es, auf Umwegen strengen Vorgaben zu entgehen.