Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Friedensnobelpreis: Hilfs-Initiativen und Präsidenten favorisiert

Frankfurt a.M. (epd). Initiativen für Menschenrechte und Hilfe in Kriegsgebieten gehören zu den Favoriten für den diesjährigen Friedensnobelpreis. Gute Chancen werden aber auch Oppositionellen in autoritären Regimen sowie zwei Staatschefs eingeräumt. Die Entscheidung wird am Freitag kommender Woche verkündet.

Kardinal Marx: Frieden kann nicht mit Waffen bewahrt werden

München (epd). Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat vor Wettrüsten und Kriegstreiberei gewarnt. „Das führt zu einer unendlichen Spirale der Gewalt“, sagte Marx beim „Gottesdienst der Nationen“ zum Abschluss der bundesweiten Interkulturellen Woche laut Mitteilung vom Sonntagabend. „Ich bin kein Politiker, aber die Sprache, die ich überall höre, beunruhigt mich.

"Red Storm Bravo" auch am Sonnabend von Protesten begleitet

Hamburg (epd). Anlässlich der Verteidigungsübung „Red Storm Bravo“ der Bundeswehr in Hamburg hat es in der Stadt auch am Sonnabend Proteste gegeben. Vom Hauptbahnhof aus startete eine Friedensdemonstration unter dem Motto „NEIN zur NATO-Kriegsübung Red Storm Bravo - JA zur zivilen Entwicklung!“, wie das Bündnis „Kein NATO-Hafen“ mitteilte.

Zehntausende demonstrieren in Berlin gegen Gaza-Krieg

In Berlin hat am Wochenende die bisher größte Demonstration gegen den Krieg in Gaza stattgefunden. Die Veranstalter sprachen von rund 100.000 Menschen an der Siegessäule im Tiergarten. Nicht überall in der Stadt blieb es jedoch friedlich.

Wadephul fordert Aufstockung der Mittel für humanitäre Hilfe

Berlin (epd). Außenminister Johann Wadephul (CDU) hat bei den Haushaltspolitikern im Bundestag um mehr Geld für die humanitäre Hilfe geworben. Humanitäre Hilfe sei nicht „irgendeine Wohltat“ oder Luxus, sagte Wadephul am Mittwoch in der Debatte über den Haushalt seines Hauses im Parlament in Berlin.

Guterres fordert Ende der Kampfhandlungen in Kriegen weltweit

New York (epd). UN-Generalsekretär António Guterres hat die Kriegsparteien in Nahost, in der Ukraine, im Sudan und andernorts auf der Welt zu einem Ende der Kampfhandlungen aufgerufen. Frieden sei die erste Pflicht der Vereinten Nationen, sagte Guterres zum Auftakt der Generaldebatte bei der 80. Vollversammlung der Vereinten Nationen am Dienstag in New York.

Bätzing: Zwei-Staaten-Lösung für Israel und Palästina notwendig

Von Montag an beraten die katholischen Bischöfe turnusmäßig in Fulda: Auf der Agenda steht auch eine Erklärung zur Lage in Nahost, wie ihr Vorsitzender Bätzing ankündigte. Er forderte langfristig eine Zwei-Staaten-Lösung für Israel und Palästina.