Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Kirchlicher Friedensbeauftragter wirbt um Spenden für Ukraine

Bremen (epd). Der Friedensbeauftragte der Bremischen Evangelischen Kirche, Pastor Andreas Hamburg, bittet weiter um Spenden für die Menschen in der Ukraine. Die ständigen Luftangriffe raubten den Menschen die Nachtruhe, berichtete er am Dienstag nach einer Reise in Bremens Partnerstadt Odessa.

Renovabis: Zivilgesellschaft in der Ukraine beweist ihre Stärke

Oberursel (epd). Trotz Krieg und Not hat sich die ukrainische Gesellschaft laut dem Osteuropa-Hilfswerk Renovabis ihre Stärke erhalten. Auch in absoluter Notsituation sei die Ukraine „eine funktionierende, plurale Demokratie“ geblieben, sagte Renovabis-Hauptgeschäftsführer Thomas Schwartz der Zeitschrift „Publik-Forum“ (zweite August-Ausgabe).

Kirchenpräsident: Ukraine gehört mit an den Verhandlungstisch

Bremen (epd). Die Ukraine muss nach Ansicht des Bremer Kirchenpräsidenten Bernd Kuschnerus bei Verhandlungen über Gebietsabtretungen an Russland mit am Verhandlungstisch sitzen. „Es darf keine Lösung über die Köpfe der betroffenen Menschen hinweg geben.

EKD-Friedensbeauftragter: Das Gebet für den Frieden in der Ukraine verstärken

Angesichts möglicher Gespräche über eine Waffenruhe oder sogar einen Frieden in der Ukraine hat der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Friedrich Kramer, dazu aufgerufen, das Gebet für einen gerechten Frieden in der Ukraine zu verstärken.

Kirchen rufen zu Friedensgebeten für die Ukraine auf

Bonn (epd). Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Friedrich Kramer, hat dazu aufgerufen, Gebete für einen gerechten Frieden in der Ukraine zu verstärken.

Friedensbeauftragter Westfalen: Gewaltverzicht ist Voraussetzung für Frieden

Bielefeld (epd). Der Friedensbeauftragte der westfälischen Kirche, Christian Bald, hat mit Blick auf Initiativen zu einem möglichen Ende des Ukraine-Kriegs den Verzicht von Gewalt unterstrichen. Ein Streben nach Frieden brauche als ersten Schritt die Bereitschaft zu einem Gewaltverzicht, erklärte der Bielefelder Superintendent in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung.

Merz: Grundsätze der deutschen Israel-Politik sind unverändert

Die Einschränkung von Waffenlieferungen an Israel wird kritisiert - auch aus den Reihen der Union. Bundeskanzler Merz sieht in der Entscheidung jedoch keine Wende: Die Grundsätze der deutschen Israel-Politik seien unverändert, sagt Merz.

Hilfsorganisationen dringen auf Schutz für humanitäre Helfer

In Gaza, aber auch im Sudan riskieren Beschäftigte von Hilfsorganisationen täglich ihr Leben: Mindestens 383 Helfer wurden vergangenes Jahr weltweit getötet. Hilfswerke dringen auf Schutz und fordern auch von Deutschland diplomatischen Einsatz.

Hilfe für Soldaten bei Kinderfragen zum Krieg

Eichstätt (epd). Seit dem Krieg in der Ukraine sind für deutsche Soldatinnen und Soldaten schwierige Fragen um Leben und Tod nähergerückt. Eine Broschüre für Soldaten mit Familien hat das Zentralinstitut für Ehe und Familie in der Gesellschaft (ZFG) der Katholischen Universität Eichstätt (KU) herausgebracht.