Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Afghanistan: Keine Hoffnung auf Frieden

Die Bevölkerung in Afghanistan hungert, Frauen machen sich unsichtbar oder werden verfolgt, wenn sie es nicht tun. Das Land, in dem der Westen für Sicherheit und Stabilität sorgen wollte, steht einmal mehr am Abgrund.

Mali: Wenn Kinder zu Goldgräbern werden

Dürre und Gewalt treiben immer mehr Menschen in Mali in die Not. In Nana-Kéniéba wird dennoch geteilt, mit Vertriebenen, die alles verloren haben. Die Dorfgemeinschaft setzt ihre Hoffnung in die Goldsuche, für die auch Kinder in Erdlöcher steigen.

"Ich setze auf die Macht des Gesprächs"

Eine gute Gesprächskultur ist für die badische Landesbischöfin Heike Springhart der Schlüssel zur Lösung vieler Konflikte. Ihrer Erfahrung zufolge gilt das auf internationaler Ebene ebenso wie vor Ort in Kirchengemeinden.

Landesbischof Bedford-Strohm: Nicht alles mit Waffen zu lösen

Augsburg (epd). Der frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, hat sich erneut für Waffenlieferungen an die Ukraine ausgesprochen. In einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit der „Augsburger Allgemeinen“ warnte er zugleich vor Vereinfachungen: „Man ist bei diesem Thema immer zerrissen.

Nicht Freund, nicht Feind

Nairobi (epd). Auch wenn Russlands Krieg in der Ukraine sich Tausende Kilometer entfernt von den meisten afrikanischen Ländern abspielt, treffen die Auswirkungen viele Menschen dort hart.

Kirchenrechtler Heinig: Frieden ist mehr als Friedhofsruhe

Göttingen, Frankfurt a.M. (epd). Der Kirchenrechtler Hans Michael Heinig hat vor einseitigen kirchlichen Stellungnahmen zum Ukraine-Konflikt gewarnt, die keine Zwischentöne zulassen. „Eine kirchliche Friedensethik tut gut daran, die realen Machtverhältnisse zur Kenntnis zu nehmen“, heißt es in einem Gastbeitrag des Göttinger Jura-Professors in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montag).

Wundersame Wendung der Geschichte

Was lange als unrealistisch galt, wurde vor 20 Jahren Wirklichkeit: Die Weltgemeinschaft schuf den Internationalen Strafgerichtshof, der weltweit Verbrecher jagen sollte. Heute ist er ein fester Bestandteil des internationalen Rechtssystems.