Kirchliche Friedensarbeit trägt dazu bei, dass Fragen des Friedens noch stärker ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Kirche rücken: in Gottesdienst und Andacht, im konstruktiven Umgang mit Konflikten in und außerhalb der Kirche, durch gesellschaftspolitisches Engagement und übergreifende Projekte. Themen sind u.a. Versöhnungs- und Erinnerungsarbeit, Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus, Zusammenhänge zwischen Frieden, Gerechtigkeitsfragen und die Bewahrung der Schöpfung.

Kirchliche Friedensarbeit

Kirchentag auf dem Weg: Von Magdeburg aus soll ein Zeichen des Friedens ausgehen

Krieg und Frieden, es ist ein immer wiederkehrendes Thema auf Kirchentagen und in der Kirche. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren es die deutsche Wiederbewaffnung und Atomwaffen, in den 1980er Jahren die Stationierung von Atomraketen und die Aufrüstung in West und Ost, die für leidenschaftliche Debatten nicht nur im deutschen Protestantismus sorgten.

Evangelische Friedensarbeit beim Kirchentag dabei

Berlin/Bonn (epd). Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) ist mit Veranstaltungen, Informationsständen und Vorträgen beim 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag im Mai in Berlin und Wittenberg vertreten. Im Mittelpunkt des Engagements steht ein Friedensgottesdienst am 25.

Der Reformationssommer 2017 in Wittenberg

Im Reformationssommer präsentieren bei der Weltausstellung Reformation Kirchen aus aller Welt, Institutionen, Organisationen, Initaitiven und viele andere Gruppen und Verbände ihre aktuelle Sicht auf die Reformation. An den historischen Wallanlagen öffnen sieben Torräume, darunter auch der Torraum „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ den Blick auf die Zukunft.

Der Reformationssommer 2017 in Wittenberg

Im Reformationssommer präsentieren bei der Weltausstellung Reformation Kirchen aus aller Welt, Institutionen, Organisationen, Initaitiven und viele andere Gruppen und Verbände ihre aktuelle Sicht auf die Reformation. An den historischen Wallanlagen öffnen sieben Torräume, darunter auch der Torraum „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ den Blick auf die Zukunft.

EAK beim Kirchentag mit eigenen Angeboten dabei

Vom 24. bis zum 28. Mai kommt in Berlin und Wittenberg der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag zusammen. Wie in den vergangenen Jahren bei Kirchentagen wird auch in Berlin die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) mit eigenen Veranstaltungen und Angeboten mit dabei sein.

EAK: Baden war 1947 ein Vorreiter beim Grundrecht auf KDV

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung (15. Mai) das Grundrecht auf Kriegsdienstverweigerung nachdrücklich betont. „Eine Kriegsdienstverweigerung ist ein Menschenrecht, dass für alle Menschen überall in der Welt gelten muss“, unterstreicht der EAK-Bundesvorsitzende Dr. Christoph Münchow.

"Wir halten unser Schweigen nicht mehr aus“"

Ende Mai ist während des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Berlin der Friedenskreis Pankow Gastgeber für die Friedenswerkstatt, bei der 15 Friedensgruppen in 25 Veranstaltungen, Workshops, Kulturbeiträgen, Gebeten und Gottesdiensten zeigen wollen, dass Gewaltfreiheit und Versöhnung kraftvolle Alternativen zu Krieg und Gewalt sind.

Friedensbeauftragter Brahms würdigt Arbeit der Friedenskirchen

Bremen/Hamburg (epd). Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat die Arbeit der historischen Friedenskirchen gewürdigt. Sie würden wichtige Impulse für eine "Kirche des gerechten Friedens" geben, sagte der leitende Bremer Theologe am Donnerstag.

Uni Hamburg: Wissenschaftliche Friedenstheologie wird weitergeführt

Hamburg/Bonn (epd). Die wissenschaftliche Erforschung der Friedenstheologie an der Hamburger Universität wird weitergeführt. Die "Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen" werde am Sonnabend (6. Mai, 16 Uhr) in der Mennonitenkirche Hamburg-Altona aktuelle Forschungsfragen für ihre künftige Arbeit präsentieren, kündigte die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) am Donnerstag in Bonn an.