Kirchliche Friedensarbeit trägt dazu bei, dass Fragen des Friedens noch stärker ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Kirche rücken: in Gottesdienst und Andacht, im konstruktiven Umgang mit Konflikten in und außerhalb der Kirche, durch gesellschaftspolitisches Engagement und übergreifende Projekte. Themen sind u.a. Versöhnungs- und Erinnerungsarbeit, Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus, Zusammenhänge zwischen Frieden, Gerechtigkeitsfragen und die Bewahrung der Schöpfung.

Kirchliche Friedensarbeit

Mit Modellen der Friedenslogik aktiv Gewalt überwinden

Die Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) hat heute (16. November) ein Positionspapier zum Thema „Gerechter Frieden“ verabschiedet. Damit haben die Synodalen auch dem überarbeiteten Abschnitt „Gewalt überwinden“ zugestimmt. Auf ihrer Tagung im März hatten die Synodalen beschlossen, intensiv über diese Frage zu beraten.

AGDF: Die Arbeit für den Frieden ist eine bleibende Aufgabe aus dem Reformationsjubiläum

Beim Reformationsjubiläum ist es nach Ansicht der AGDF-Vorsitzenden Christine Busch gelungen, die Freiheit eines Christenmenschen, die Verantwortung in Kirche und Gesellschaft, aber auch ökumenische Verbundenheit in versöhnter Verschiedenheit neu zu entfalten. Eine bleibende und auch zu verstärkende Aufgabe ist nach Ansicht der AGDF-Vorsitzenden die weitere Arbeit für den Frieden.

EKD-Friedensbeauftragter befürchtet durch PESCO weitere schleichende Militarisierung der EU

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat erneut die zunehmende Militarisierung der Europäischen Union kritisiert. Anlass ist der Beginn der Notifizierung von EU-Staaten beim Treffen des Rates für Auswärtige Angelegenheiten in Brüssel in dieser Woche, die sich an der „Permanenten strukturierten Zusammenarbeit“ (PESCO) beteiligen wollen.

Frieden soll Schwerpunktthema der EKD-Synode 2019 werden

Im November 2016 forderte die EKD-Synode den Rat der EKD auf, über den Stand der friedensethischen Diskussion und die laufenden Projekte zu berichten. Diesen Bericht hat der Rat der EKD der Synode nun in Bonn vorgelegt.

Mehr über Rüstungsexporte nachdenken

Zu Beginn des Reformationsjahres hat die Landessynode die „Erklärung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg zu deutschen Rüstungsexporten“ beschlossen. Sie wurde im März 2017 von Landesbischof Dr. h.c. Frank Otfried July abgegeben.

EKD-Friedensbeauftragter: Demokratische Streitkultur wieder stark machen

Streiten ist nach Auffassung des Friedensbeauftragten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, ein zentrales Element einer demokratischen Kultur. Wichtig sei dabei aber, dass eine demokratische Streitkultur wieder stark gemacht werde. „Streit ist erst einmal nichts Verwerfliches, sondern er hat auch sein Gutes.

EKD-Friedensbeauftragter Brahms wirbt für Streit ohne Hass

Bremen (epd). Ein Streit ohne Hass ist nach Auffassung des evangelischen Friedensbeauftragten Renke Brahms ein zentrales Element demokratischer Kultur. Das gelte erst recht, wenn es gelinge, die Sicht des Gegenübers nachzuvollziehen, sagte am Freitag der Beauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zur bevorstehenden Ökumenischen Friedensdekade.