Kirchliche Friedensarbeit trägt dazu bei, dass Fragen des Friedens noch stärker ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Kirche rücken: in Gottesdienst und Andacht, im konstruktiven Umgang mit Konflikten in und außerhalb der Kirche, durch gesellschaftspolitisches Engagement und übergreifende Projekte. Themen sind u.a. Versöhnungs- und Erinnerungsarbeit, Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus, Zusammenhänge zwischen Frieden, Gerechtigkeitsfragen und die Bewahrung der Schöpfung.

Kirchliche Friedensarbeit

Sant'Egidio ruft zu Friedensmärschen an Neujahr auf

Berlin/Aachen (epd). Die katholische Laienorganisation Sant'Egidio hat zu Friedensmärschen an Neujahr aufgerufen. Zum 52. Weltfriedenstag solle man das neue Jahr auf der Straße gemeinsam mit denen beginnen, die für eine gerechtere und menschlichere Welt arbeiten, erklärte die Gemeinschaft am Sonntag in Berlin.

Friedenspfarrer: Rüstungsfirmen brauchen staatliche Kontrolle

Stuttgart (epd). Pfarrer Joachim Schilling, Beauftragter der Evangelischen Landeskirche in Württemberg für Friedensarbeit, will mehr staatliche Kontrolle über Rüstungsfirmen. Teile der Rüstungsfirmen sollten verstaatlicht werden, um den Export besser kontrollieren zu können, sagte er in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst.

Bedford-Strohm kritisiert Rüstungsexporte

Frankfurt a.M. (epd). Spitzenvertreter der evangelischen Kirche haben einen stärkeren Einsatz für Frieden gefordert. In seiner am Freitag verbreiteten Botschaft zum Jahreswechsel kritisierte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, die deutsche Rüstungsexport-Politik. „Am Reden vom Frieden fehlt es nicht.

EKD-Friedensbeauftragter hofft auf deutsche Stimme im Sicherheitsrat

Bremen (epd). Der kirchliche Friedensbeauftragte Renke Brahms erhofft sich von Deutschland eine starke Stimme für den Wert multilateraler Abkommen, wenn die Bundesrepublik ab Januar für zwei Jahre im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen vertreten ist. Weltweite Kooperationen und Vereinbarungen seien eine wichtige Grundlage der Verständigung, sagte Brahms dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Regionalbischof Gorka: Frieden beginnt im Kleinen

Hildesheim (epd). Die Friedensarbeit beginnt dem Hildesheimer Regionalbischof Eckhard Gorka zufolge bereits im Kleinen. Das könne bedeuten, auf böse Worte zu verzichten und stattdessen den Mitmenschen etwas Aufbauendes zu sagen, schreibt der evangelische Theologe in seiner Botschaft zur christlichen Jahreslosung "Suche Frieden und jage ihm nach" für das neue Jahr.

Bischof Meister: Europa ist die Lösung und nicht das Problem

Hannover (epd). Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister ruft die Kirchen angesichts der Wahlen zum EU-Parlament im Mai zu einem aktiven Wahlkampf auf. "Wir brauchen neben den üblichen Wahlaufrufen der Bischöfe ein breites Spektrum von Initiativen, ohne dabei parteipolitisch zu werden", sagte der evangelische Theologe im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Renke Brahms zur Jahreslosung 2019: „Der Frieden beginnt im Kleinen, in mir, bei uns!“

Jeder kann nach Ansicht des Friedensbeauftragten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms, einen Beitrag zum Frieden leisten. „Der Frieden beginnt bei uns, in unserem Umgang miteinander, bei jedem Eintreten gegen alle Formen der Gewalt in unserem Umfeld, in der Familie, in der Stadt, in unserem Land, im Kleinen, bei mir, bei uns“, so Brahms.

Die Bilanz der Rüstungsexportpolitik der Bundesregierung ist ernüchternd

Die GKKE hat heute eine erste Bilanz der Rüstungsexportpolitik der neuen Bundesregierung vorgelegt. „Die Bilanz, die wir nach einem dreiviertel Jahr ziehen, ist ernüchternd. Entgegen aller Ankündigungen ist nicht zu erkennen, dass die Bundesregierung dem Ernst der rüstungsexportpolitischen Fragen gerecht wird.

Papst beklagt zum Weltfriedenstag Leid von Kindern in Kriegsgebieten

Rom (epd). Papst Franziskus hat an das Leid von Kindern in Kriegsgebieten erinnert. In seiner am Dienstag im Vatikan veröffentlichten Botschaft zum Weltfriedenstag beklagte er, jedes sechste Kind weltweit sei von den Folgen bewaffneter Konflikte betroffen, "wenn es nicht sogar selbst Soldat oder Geisel bewaffneter Gruppen wird". Die katholische Kirche begeht seit 1968 den 1.