Kirchliche Friedensarbeit trägt dazu bei, dass Fragen des Friedens noch stärker ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Kirche rücken: in Gottesdienst und Andacht, im konstruktiven Umgang mit Konflikten in und außerhalb der Kirche, durch gesellschaftspolitisches Engagement und übergreifende Projekte. Themen sind u.a. Versöhnungs- und Erinnerungsarbeit, Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus, Zusammenhänge zwischen Frieden, Gerechtigkeitsfragen und die Bewahrung der Schöpfung.

Kirchliche Friedensarbeit

EBCO: Unterlassene Hilfeleistung statt Menschenrechtsschutz

Anlässlich des Internationalen Tags der Kriegsdienstverweigerung am 15. Mai erinnert das Europäische Büro für Kriegsdienstverweigerung (EBCO), dem auch die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für KDV und Frieden (EAK) angehört, an die vielfältigen Diskriminierungen, denen Kriegsdienstgegner in Europa nach wie vor ausgesetzt sind.

Europa: In Frieden investieren

Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), Heiner Montanus, fordert die Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl zum Europaparlament zum klaren Bekenntnis gegen Rüstungsausgaben auf.

EKHN-Synode einigt sich nicht auf Friedens-Stellungnahme

Frankfurt a.M. (epd). Die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat nach kontroverser Diskussion die Verabschiedung einer "friedensethischen Stellungnahme" auf die nächste Synodentagung im Herbst verschoben. Die Stellungnahme sollte die Kirchengemeinden auffordern, sich mit dem Thema Frieden umfassend auseinanderzusetzen.

Demonstrationen für "Ein Europa für alle" am 19. Mai

Frankfurt a.M. (epd). Unter dem Motto "Ein Europa für alle - Deine Stimme gegen Nationalismus!" wollen am 19. Mai Zehntausende Menschen für ein demokratisches, friedliches, nachhaltiges und solidarisches Europa auf die Straße gehen.

Dialog suchen auch angesichts von Hass, Gewalt und Populismus

Hass, Gewalt, Krieg und Flucht bestimmen den politischen und gesellschaftlichen Diskurs. Populistische und fremdenfeindliche Stimmen gefährden zunehmend den inneren Frieden. Für die Friedensdienste ist dies eine Herausforderung, erleben sie diese Entwicklung doch in ihrer täglichen Arbeit. Wie können sie darauf reagieren, wie auf diese Veränderungen antworten? Mit Dialog? Mit Abgrenzung?

EKD-Beauftragter Brahms betonte Bedeutung von Friedensdiensten

Berlin/Bremen (epd). Vor dem Hintergrund eines wachsenden Rechtspopulismus und zunehmender Konflikte in der Welt hat der evangelische Friedensbeauftragte Renke Brahms die Bedeutung der Friedens- und Freiwilligendienste in Europa betont.

EKD-Friedensbeauftragter betont Bedeutung der Friedensdienste

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat gerade vor dem Hintergrund eines wachsenden Rechtspopulismus und der zunehmenden Konflikte in der Welt die Bedeutung der Friedens- und Freiwilligendienste in Europa betont.