Frieden will gelernt werden, in der Schule, in der Gemeinde, zu Hause und auch international. Frieden ist dabei nicht nur eine Vision, sondern will konkret gestaltet werden. Friedensbildung kann beim langfristigen Aufbau des Gerechten Friedens helfen und Menschen für diese Arbeit qualifizieren.

Friedensbildung

Heidelberger Gespräch: Reformation und Widerstand

Nicht nur Martin Luther, auch Thomas Müntzer und die Täuferbewegung strebten eine Reformation der Kirche an. Doch anders als Luther lebten die Täufer in zweifachem Widerstand, zum einen gegen die bestehende kirchliche und staatliche Ordnung, zum anderen aber auch gegen die neu entstehenden Ordnungen der Reformation.

Deutscher Evangelischer Kirchentag 2017 in Berlin: Wir sind mit dabei!

Vom 24. bis 28. Mai laden der Deutsche Evangelische Kirchentag 2017 in Berlin sowie die Kirchentage auf dem Weg ein. Die evangelische Friedensarbeit ist mit zahlreichen Veranstaltungen, Gottesdiensten und Angeboten beteiligt. Das Programm dazu finden Sie hier.

Judika-Sonntag: Auf dem Weg zu einer „Kirche des gerechten Friedens“

„Recht und Gerechtigkeit“ sind seit jeher Themen des Sonntags Judika, des fünften Sonntags in der Passionszeit. Seit 2015 lädt die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland ihre Gemeinden dazu ein, dies in den Mittelpunkt ihrer Gottesdienste zu stellen. In diesem Jahr lautet das Motto „Auf dem Weg – Gerechtigkeit und Frieden“. Insgesamt werden am 2.

Brahms: Kirche muss den Vorrang von Zivil in der politischen Diskussion betonen

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat die Notwendigkeit kirchlicher Friedensarbeit angesichts globaler Herausforderungen betont. Bei einem „Offenen Abend“ in der Elberfelder Johanneskirche in Wuppertal unterstrich dabei den Vorrang von Zivil, den die Kirche in der politischen Diskussion betonen müsse.

Friedenskreis Pankow und AGDF laden zur Friedenswerkstatt beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin

Angesichts der täglichen Nachrichten von Terror und Gewalt, den Bildern von Tod und Vertreibung, Flucht und Elend, aber auch der steigenden Rüstung und einem zunehmenden Denken in Richtung militärischer Lösungen von Konflikten wollen Friedensgruppen und Friedensverbände während des Deutschen Evangelischen Kirchentags in Berlin zeigen, dass auch in Taten und Worten Frieden gestiftet werden kann.

Wie geht Frieden?

Am Sonnabend, den 4. März, fand der erster Fachtag für Friedensbildung für den Raum Mitteldeutschland in Halle (Saale) statt. Lehrkräfte, Studierende und viele Akteure der lokalen Friedensbildung trafen sich an diesem Tag in den Räumlichkeiten der Christlichen Akademie um in einen inhaltlichen und methodischen Austausch zu treten.

"Du unser Gott alleine"“ klingt besser als „"America First“"

Es ist eins der bekanntesten Friedenslieder, das auch bei den Friedensgebeten in Leipzig, vor den Toren des Raketenstationierungsgeländes in Hasselbach im Hunsrück oder im Gerichtssaal in Mutlangen bei den Blockadeprozessen gesungen wurde. Und das in der heutigen Sprach- und Ratlosigkeit nun wieder angestimmt werden könnte, das „Verleih uns Frieden gnädiglich“ von Martin Luther.

Ausstellung in Bonner Kreuzkirche zeigt Alternativen zum Krieg

Bonn (epd). "Frieden geht anders" lautet der Titel einer Ausstellung, die ab dem 14. März in der Bonner Kreuzkirche präsentiert wird. Die Schau in der Krypta der Kirche solle über Alternativen zu bewaffneten Auseinandersetzungen aufklären und zeigen, wie Kriege mit gewaltfreien Methoden verhindert oder beendet werden konnten, teilte der evangelische Kirchenkreis Bonn am Freitag mit.

EAK will neben der KDV-Arbeit künftig weitere Schwerpunkte setzen

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) will künftig neben der Begleitung und Beratung von Kriegsdienstverweigerinnen und Kriegsdienstverweigerern auch weitere Arbeitsschwerpunkte verstärkt in den Blick nehmen.

Bundesweites Netzwerk Friedensbildung gegründet

Im Januar hat sich in Frankfurt am Main ein „Bundesweites Netzwerk Friedensbildung“ gegründet und eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. „Wir wollen die Friedensbildung in Deutschland fachlich und politisch stärken“, erklärte Ilka Hoffmann, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) für die Gründungsmitglieder.