Bonn, Büchel (epd). Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Friedrich Kramer, wird 2024 beim Kirchlichen Aktionstag gegen Atomwaffen vor dem Bundeswehr-Fliegerhorst in Büchel predigen. Die siebte Ausgabe des Protests werde am 25. Mai stattfinden, kündigte die Evangelische Friedensarbeit im Raum der EKD am Montag in Bonn an.
Hannover (epd). Der Friedensbeauftragte der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, Felix Paul, hat die russischen Angriffe auf ukrainische Getreidelager und getreideverarbeitende Anlagen in Odessa verurteilt.
New York, Genf (epd). Die Welt befindet sich laut UN-Generalsekretär António Guterres in einer neuen und gefährlichen Ära. Die Zeit sei von den größten geopolitischen Spannungen und dem intensivsten Wettbewerb zwischen Großmächten seit Jahrzehnten geprägt, warnte Guterres am Donnerstag (Ortszeit) in New York bei der Vorstellung seines Grundsatzpapiers „Neue Agenda für den Frieden“.
Berlin (epd). Nach dem Beschluss des UN-Sicherheitsrats über ein Ende des Minusma-Einsatzes in Mali zum Jahresende wird auch die Bundeswehr früher abziehen als zunächst geplant.
Scharfe Töne von Außenministern Baerbock in Richtung Moskau: Der Kreml dürfe den Hunger nicht als Waffe in seinem Krieg gegen die Ukraine einsetzen. Die Vereinten Nationen versuchten derweil, den Getreidedeal doch noch zu retten.
Hannover (epd). Vor dem traditionellen Öffentlichen Gelöbnis von Bundeswehr-Rekruten an diesem Donnerstag in Berlin hat die Wehrbeauftragte des Bundestags, Eva Högl, mehr Anstrengungen zur Nachwuchsgewinnung für die Truppe gefordert.
Kampala/New York (epd). Die Vereinten Nationen sind besorgt über die jüngste Eskalation der Gewalt im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Allein in der vergangenen Woche seien in der Ituri-Provinz innerhalb von drei Tagen mindestens 40 Menschen von bewaffneten Gruppen getötet worden, sagte ein UN-Sprecher am Dienstag (Ortszeit) in New York.
Cäcilie Kowald verarbeitet in dem Roman "Menschenkette" ihre Kindheitserinnerungen. Als Zehnjährige nahm sie an der bis dahin größten Menschenkette in Deutschland teil. Das Buch zeigt, wie unterschiedlich die Menschen zur Friedensbewegung kamen.
Berlin, Köln (epd). Das Aus für das Abkommen zur Ausfuhr von Getreide aus der Ukraine wird nach Einschätzung des Direktors des UN-Welternährungsprogramms (WFP), Martin Frick, für mehr Hunger auf der Welt sorgen. Die Entscheidung Russlands, die Vereinbarung aufzukündigen, werde sich unmittelbar auf die Preise durchschlagen, sagte Frick am Dienstag im Deutschlandfunk.
Millionen Tonnen an Lebensmitteln konnten trotz des Krieges im vergangenen Jahr aus der Ukraine exportiert werden - auch für die Hilfe in Ländern wie Somalia. Nun hat Russland das Abkommen zur Ausfuhr der landwirtschaftlichen Güter gestoppt.