Vom 24. bis zum 28. Mai kommt in Berlin und Wittenberg der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag zusammen. Wie in den vergangenen Jahren bei Kirchentagen wird auch in Berlin die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) mit eigenen Veranstaltungen und Angeboten mit dabei sein.
Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung (15. Mai) das Grundrecht auf Kriegsdienstverweigerung nachdrücklich betont. Eine Kriegsdienstverweigerung ist ein Menschenrecht, dass für alle Menschen überall in der Welt gelten muss, unterstreicht der EAK-Bundesvorsitzende Dr. Christoph Münchow.
Ende Mai ist während des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Berlin der Friedenskreis Pankow Gastgeber für die Friedenswerkstatt, bei der 15 Friedensgruppen in 25 Veranstaltungen, Workshops, Kulturbeiträgen, Gebeten und Gottesdiensten zeigen wollen, dass Gewaltfreiheit und Versöhnung kraftvolle Alternativen zu Krieg und Gewalt sind.
Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirchen in Deutschland, Renke Brahms, hat die friedensethische und theologische Arbeit der historischen Friedenskirchen gewürdigt. Anlass ist die Präsentation aktueller Forschungsfragen zum Weiterbestehen der Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen am 6. Mai an der Universität Hamburg in der Mennonitenkirche Hamburg-Altona.
Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat sich nachdrücklich für die Realisierung einer Friedensmission der Vereinten Nationen im Südsudan ausgesprochen.
Nicht nur Martin Luther, auch Thomas Müntzer und die Täuferbewegung strebten eine Reformation der Kirche an. Doch anders als Luther lebten die Täufer in zweifachem Widerstand, zum einen gegen die bestehende kirchliche und staatliche Ordnung, zum anderen aber auch gegen die neu entstehenden Ordnungen der Reformation.
Im Jahr des Reformationsjubiläums wäre es nach Ansicht des Präsidenten des deutschen Zweigs des Internationalen Versöhnungsbundes, Ullrich Hahn (Villingen-Schwenningen) an der Zeit, den Humanisten Erasmus von Rotterdam wieder zu entdecken und zu feiern.
Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms, hat dazu aufgerufen, sich nicht erschrecken zu lassen von den vielen, zum Teil unübersichtlichen Entwicklungen, von den Bedrohungen des Friedens.
Vom 24. bis 28. Mai laden der Deutsche Evangelische Kirchentag 2017 in Berlin sowie die Kirchentage auf dem Weg ein. Die evangelische Friedensarbeit ist mit zahlreichen Veranstaltungen, Gottesdiensten und Angeboten beteiligt. Das Programm dazu finden Sie hier.
„Recht und Gerechtigkeit“ sind seit jeher Themen des Sonntags Judika, des fünften Sonntags in der Passionszeit. Seit 2015 lädt die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland ihre Gemeinden dazu ein, dies in den Mittelpunkt ihrer Gottesdienste zu stellen. In diesem Jahr lautet das Motto „Auf dem Weg – Gerechtigkeit und Frieden“. Insgesamt werden am 2.