Zu Beginn des Reformationsjahres hat die Landessynode die „Erklärung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg zu deutschen Rüstungsexporten“ beschlossen. Sie wurde im März 2017 von Landesbischof Dr. h.c. Frank Otfried July abgegeben.
Streiten ist nach Auffassung des Friedensbeauftragten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, ein zentrales Element einer demokratischen Kultur. Wichtig sei dabei aber, dass eine demokratische Streitkultur wieder stark gemacht werde. „Streit ist erst einmal nichts Verwerfliches, sondern er hat auch sein Gutes.
Vom 12. bis zum 22. November werden im Rahmen der jährlich stattfindenden Ökumenischen FriedensDekade auch in diesem Jahr bundesweit tausende Veranstaltungen durchgeführt.
Steht die Europäische Union vor einer Militarisierung? Dies befürchten viele Friedensgruppen, Friedensverbände und auch die evangelische Friedensarbeit. Und sie warnen davor, dass das große Friedensprojekt EU beendet wird und die Friedensmacht EU zu einer Militärmacht wird.
Das Reformationsjubiläum könnte nach Ansicht des Friedensbeauftragten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, Anlass sein, den Friedensauftrag der Kirchen wieder neu zu entdecken.
Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der gemeinsamen Geschäftsstelle der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) in Bonn haben zum Prozessbeginn gegen Peter Steudtner und weitere Menschenrechtsaktivisten in der Türkei ein Zeichen der Solidarität gesetzt.
Der Dialog der Religionen, die ökumenische Zusammenarbeit der Kirchen und Konfessionen und das Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern über den gemeinsamen Weg für Frieden und Gerechtigkeit ist nach Ansicht der AGDF-Vorsitzenden Christine Busch eine wichtige Voraussetzung für den Frieden.
Im Jahr des Reformationsjubiläums wäre es an der Zeit, dass die Kirchen den reformatorischen Glaubensschritt tun, hin zu in Gottes Liebe gegründeter Furchtlosigkeit und damit hin zur Gewaltlosigkeit. Dies betont die Vorsitzende des europäischen ökumenischen Netzwerkes „Church and Peace“, Antje Heider-Rottwilm.
Seit Jahrzehnten setzt er sich unermüdlich für die Sache des Friedens ein, ruhig, hartnäckig, aufmerksam, engagiert: Ulrich Frey aus Bad Honnef. Im Juni wurde er 80 Jahre alt, bei einer Feier in Bonn gratulierte ihm nun die Evangelische Kirche im Rheinland für seine Arbeit.
An den Thesenanschlag von Martin Luther King im Sommer 1966 an die Rathaustür in Chicago erinnert der Heidelberger Pfarrer Dr. Vincenzo Petracca mit einem Impuls „Thesenanschlag im Ghetto“ zum Reformationsjubiläum.