Zivile, gewaltfreie Konfliktbearbeitung (ZKB) ist die Bearbeitung von potentiell gewaltträchtigen Konflikten durch konstruktive Methoden, die auf Gewaltanwendung verzichten. Zivile, gewaltfreie Konfliktbearbeitung ist eine Alternative zum Versuch mit Waffengewalt Konflikte einzudämmen. Sie befördert im In- und Ausland eine neue Konfliktkultur. Entsprechende Instrumente wie der Zivile Friedensdienst (ZFD) oder das Zentrum für internationale Friedenseinsätze (ZIF) sind auf staatliche Förderung angewiesen – auch für den Einsatz in Deutschland.

Zivile Konfliktbearbeitung

Evangelische Friedensarbeit auf Twitter aktiv

Seit dem Deutschen Evangelischen Kirchentag im vergangenen Jahr ist die evangelische Friedensarbeit auch auf Twitter aktiv. Mittlerweile kann sich der Kanal (twitter.com/eFriedensarbeit) über fast 600 Follower freuen. Und rund 2000 Tweets wurden mittlerweile abgesetzt.

Friedensbewegung trauert um Politikwissenschaftler Buro

Aachen/Bonn (epd). Die Friedensbewegung und die evangelische Kirche trauern um den Politikwissenschaftler und Aktivisten Andreas Buro. "Der Tod von Andreas Buro ist ein großer Verlust für die Friedensbewegung und die Zivilgesellschaft", sagte der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, am Mittwoch in Bonn.

Kölner Erzbischof warnt vor "Obergrenzenschützern und Populisten"

Köln (epd). Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki hat davor gewarnt, die Übergriffe in der Silvesternacht für Diskriminierung und Rassismus zu nutzen. Er sei besorgt, dass nun "viele ihr politisches Süppchen aus diesem dunklen Neujahrsbeginn kochen", sagte er in einer Ansprache, die das Kölner Domradio am Sonntagmorgen senden will.

„Für Kriegsdienstverweigerer in Europa war 2015 kein gutes Jahr“

In Europa werden nach wie vor Kriegsdienstverweigerer diskriminiert und deren Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen missachtet. Dies betonte der Vorsitzende des Europäischen Büros für Kriegsdienstverweigerung (EBCO), Friedhelm Schneider aus Speyer, bei der Vorlage des EBCO-Jahresberichtes „Kriegsdienstverweigerung in Europa 2015“.

Flüchtlingskrise als große Lern- und Entwicklungsmöglichkeit

Die Flüchtlingsfrage stellt aus friedenspädagogischer Sicht eine große Lern- und Entwicklungsmöglichkeit für die deutsche Gesellschaft dar. „Diese Chance kann nur genutzt werden, wenn wir uns sowohl der bestehenden Risiken wie auch der Ressourcen bewusst werden, die uns zur Verfügung stehen“, wurde auf der Tagung „Frieden lernen! Perspektiven einer Friedensbildung im 21.

EKD-Friedensbeauftragter Renke Brahms: Frieden braucht Fantasie

Frieden brauche Fantasie. Dies betonte der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms, in Leipzig. „Unsere Kraft und Fantasie muss dem Frieden gelten, den gewaltfreien Wegen der Konfliktbearbeitung, dem Schaffen gerechter Verhältnisse, der Bekämpfung der Armut und gerechten Handelsbeziehungen.

Koblenzer Kongress berät Perspektiven der Friedensbildung

Ist Frieden angesichts der weltpolitischen Lage noch ein glaubwürdiges Versprechen? Was macht Frieden heute aus? Und wer darf sich friedlich nennen? Das sind Fragen, die gerade Kinder und Jugendliche stellen und die verschiedenste Unterrichtsfächer der Schulen betreffen. Friedensbildung gibt hier Antwort.