Immense Staatsausgaben werden für Rüstung ausgegeben. Deutschland ist einer der größten Waffenproduzenten und -exporteure der Welt. Die Kirchen sind sich einig, dass Rüstungsexporte restriktiv geregelt werden müssen und in Krisengebiete verboten werden sollten. Auch angesichts kriegerischer Auseinandersetzungen stellt sich die Frage nach (Auf- bzw. Ab-)Rüstung neu und fordert eine Positionierung heraus.

Rüstung

Léo Szilárd: Vom Wegbereiter zum Gegner der Atombombe

Leó Szilárd hat die theoretischen Grundlagen für die Entwicklung einer Atombombe gelegt. Doch als er begreift, dass die Atombombe nicht zur Verteidigung, sondern zum Angriff gegen Japan eingesetzt werden soll, kämpft er gegen sie wie kein anderer.

Ukraine ist weltweit größter Waffenimporteur

Vor drei Jahren hat Russland seinen Angriff auf die ganze Ukraine gestartet - mit Folgen auch für den globalen Waffenhandel, wie das Sipri-Institut zeigt. Erstmals steht die Ukraine auf Platz eins der Liste der größten Importeure.

Gericht: Deutschland kann Israel Drohnen-Nutzung nicht untersagen

Köln (epd). Deutschland kann dem israelischen Militär laut einer Gerichtsentscheidung die Nutzung von zwei Drohnen im Gaza-Streifen nicht vertraglich vorschreiben. Dies entschied das Verwaltungsgericht Köln mit einem am Freitag bekannt gegebenen Beschluss und lehnte damit den Eilantrag eines in Gaza lebenden Antragstellers ab (AZ.: 21 L 2376/24).

Friedensnetzwerk warnt vor drohender "Aufrüstungsspirale"

Wethen (epd). Das ökumenische Netzwerk „Church and Peace“ hat die Europäische Union angesichts aktueller Entwicklungen vor einer drohenden Aufrüstungsspirale gewarnt. Es sei unverantwortlich, eine Vorkriegssituation zu deklarieren und damit massive Aufrüstung zu legitimieren, erklärte die Organisation am Mittwoch in Berlin. Damit drohe die Gefahr einer „selbsterfüllenden Prophezeiung“.

Ostsee: 3.000 Kilo giftige Chemikalien durch Altmunition

Kiel (epd). Aus Altmunition in der südwestlichen Ostsee sind bereits rund 3.000 Kilogramm gelöste giftige Chemikalien freigesetzt worden. Das zeigt eine neue Studie des Geomar Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel.

Plakatwettbewerb Ökumenische FriedensDekade 2025 „Komm den Frieden wecken“ entschieden

Der Gewinner des diesjährigen Plakatwettbewerbs der Ökumenischen FriedensDekade steht fest. Die Jury hat sich für den Entwurf von Sebastian Schmidt aus Obertshausen entschieden. Sein Design, das eine Taube darstellt, die aus einem Megafon fliegt, umgeben von buntem Konfetti, symbolisiert auf kraftvolle Weise das Motto „Komm den Frieden wecken“