Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Umfrage: Mehrheit der Deutschen sieht Angriffe auf Iran kritisch

Drei Viertel der Deutschen empfindet die politische Lage in der Welt zurzeit als bedrohlich, zeigt eine Umfrage für den ARD-Deutschlandtrend. Das militärische Vorgehen der USA und Israels gegen den Iran hält eine Mehrheit für nicht gerechtfertigt.

Theologe: "Gewaltspirale aus Schlag und Gegenschlag durchbrechen"

Der evangelische Auslandsbischof Kopania erinnert mit Blick auf den Iran-Krieg an die gefährdete Lage religiöser Minderheiten. In Zeiten solcher Zuspitzung könnten Christen und andere Gruppen ins Visier staatlicher Repression geraten.

"Hier bist du sicher, wir passen auf dich auf!"

Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine und dem Angriff der Hamas auf Israel gehören Bilder zerbombter Häuser und verletzter Menschen zu den täglichen Nachrichten. Nun kommt auch noch der Iran-Krieg dazu. Was macht das mit Kindern?

AGDF und EAK: Sofortiges Ende der Gewalt im Nahen Osten und Rückkehr zu Gesprächen

Die Angriffe der USA und Israels auf den Iran sind bei der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) auf deutliche Kritik gestoßen. Die beiden Friedensverbände forderten ein sofortiges Ende der Gewalt und eine Rückkehr zu Gesprächen unter Einbeziehung der Vereinten Nationen.

Iran-Krieg: Gauck betont Vorrang des Völkerrechts

Altbundespräsident Gauck beurteilt die Angriffe der USA und Israels auf den Iran im Blick auf das Völkerrecht kritisch. Er verstehe aber das Sicherheitsbedürfnis Israels. Aus Sicht der unterdrückten Menschen im Iran könne er sagen: Gott sei Dank.