Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Neues Mobilisierungsgesetz bedroht Zehntausende Ukrainer

Wiesbaden, Mainz (epd). Die Entscheidung der Ukraine, Männern im wehrpflichtigen Alter in den Konsulaten im Ausland keine Reisepässe mehr auszustellen, könnte Zehntausende Kriegsflüchtlinge in eine prekäre Lage bringen.

Nicht nur aus der Entfernung für die Menschen in der Ukraine beten

Ulm (epd). Die nach Deutschland geflüchteten Ukrainer leben nach Beobachtung des früheren evangelischen Erzbischofs in Russland, Dietrich Brauer, in einer Übergangssituation. Denn die meisten von ihnen wollten wieder nach Hause, wobei ihre „Heimatverbundenheit“ eine große Rolle spiele, sagte Brauer in einem epd-Gespräch.

UN-Generalsekretär Guterres fordert diplomatische Lösung für Nahost

New York, Genf (epd). UN-Generalsekretär António Guterres fordert umfassende diplomatische Bemühungen zur Deeskalation in der Konfliktregion Nahost. Am Anfang müssten eine humanitäre Waffenruhe für den Gaza-Streifen und eine Freilassung aller Geiseln in dem Gebiet stehen, sagte Guterres am Donnerstag vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in New York.

Bischof Meister: Das Existenzrecht Israels ist unantastbar

Hannover (epd). Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister hat den Angriff des Iran auf Israel scharf verurteilt. „Das Existenzrecht Israels ist unantastbar und die internationale Gemeinschaft muss alles dafür tun, dass es nicht in Frage gestellt wird“, betonte er.

Warnung vor Flächenbrand in Nahost

Die jüngste Eskalation des Nahost-Konflikts durch den Angriff des Irans auf Israel löst Sorge über einen Flächenbrand in der Region aus. Der Papst spricht sich für eine Zwei-Staaten-Lösung als Weg zum Frieden im Nahen Osten aus.

Solidaritätserklärungen für Israel

Israel hat in der Nacht zu Sonntag einen Großangriff des Iran abwehren können. Für den kleinen jüdischen Staat gibt es danach viele Beistandserklärungen. In Berlin haben mehrere hundert Menschen an einer Solidaritätskundgebung teilgenommen.