Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Hunderttausende Menschen fliehen vor Gewalt in Nordwest-Syrien

New York / Genf (epd). Die Gewalt im Nordwesten des Bürgerkriegslandes Syrien treibt immer mehr Zivilisten in die Flucht. Den Vereinten Nationen zufolge sind allein im südlichen Teil der Provinz Idlib seit Mitte Dezember nahezu 300.000 Menschen vertrieben worden.

Viele Tote bei Kämpfen zwischen Hirten und Bauern in Nigeria

Frankfurt a.M./Abuja (epd). In Nigeria wurden bei Kämpfen mindestens 23 Menschen getötet. Eine bewaffnete Gruppe Hirten überfiel ein Dorf im zentralnigerianischen Bundesstaat Kogi und brannte Teile davon nieder, wie die Zeitung "The Vanguard" am Samstag berichtete. Seit Jahren kommt es in der Region zu Konflikten um Wasser und Land, die immer gewalttätiger werden.

Krieg und Frieden in Zeiten von Corona (2020)

Wie in einem Brennglas macht die Pandemie auch Entwicklungen im Kontext von Krieg und Frieden sichtbar und verstärkt diese. Michael Nann diskutiert die Resonanz auf den Aufruf zu einem Globalen Waffenstillstand und zeichnet anhand einer aktuellen Analyse der International Crisis Group sieben Beobachtungsaufgaben der internationalen Sicherheitspolitik nach.

Maas ruft zu dauerhafter Waffenruhe im syrischen Idlib auf

Essen/Berlin (epd). Bundsaußenminister Heiko Maas (SPD) wirbt für ein sofortiges Ende der Angriffe und eine dauerhafte Waffenruhe in Idlib im Nordwesten Syriens. "Die humanitäre Situation in Idlib ist ohnehin schon katastrophal und verschärft sich durch die Kämpfe immer weiter", sagte er den Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe (Sonntag).

Kramp-Karrenbauer regt robusteres Mandat für Soldaten in Afrika an

Frankfurt a.M. (epd). Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat ein robusteres Mandat für die deutschen Soldaten in der südlichen Sahara angeregt. Die französischen Streitkräfte seien in der Sahel-Zone "mit einem viel robusteren Auftrag unterwegs", sagte sie der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

UN-Vollversammlung verurteilt Gewalt gegen Rohingya in Myanmar

Frankfurt a.M./New York (epd). Mit überwiegender Mehrheit hat die UN-Vollversammlung laut Medienberichten vom Samstag die Gewalt gegen die muslimischen Rohingya und andere Minderheiten in Myanmar scharf verurteilt. 134 der 193 Mitgliedsstaaten votierten am Freitag (Ortszeit) in New York für die Resolution, neun dagegen, 28 Länder enthielten sich, wie der Sender BBC meldete.

"Jemen ist tief gezeichnet von den Kämpfen"

Berlin (epd).  Seit fünf Jahren tobt im Jemen Krieg. Die "Ärzte ohne Grenzen" haben dort 2.500 einheimische und internationale Mitarbeiter: Sie betreiben zwölf Krankenhäuser und Gesundheitszentren, weitere 20 werden mit medizinischem Material beliefert. Ferner zahlt die Hilfsorganisation etwa 1.175 Mitarbeitern des Gesundheitsministeriums monatlich Gehälter.

Genehmigungen für Rüstungsexporte erreichen Höchstwert

Berlin (epd). Die deutschen Rüstungsexportgenehmigungen erreichen nach drei Jahren des Rückgangs einen neuen Höchstwert. Wie aus der Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine schriftliche Frage der abrüstungspolitischen Sprecherin der Linksfraktion, Sevim Dagdelen, hervorgeht, wurden bis zum 15.