Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Jedes fünfte Kind weltweit wächst in bewaffneten Konflikten auf

Berlin (epd). Fast jedes fünfte Kind weltweit wächst nach Angaben von Save the Children in bewaffneten Konflikten auf. Die Zahl der Kinder, die in Konfliktgebieten leben, stieg von 415 Millionen im Jahr 2018 auf 426 Millionen im vergangenen Jahr, heißt es in einem Report der Kinderrechtsorganisation.

Kriegsverbrecher aus Syrien zu zwölf Jahren Haft verurteilt

Stuttgart (epd). Das Oberlandesgericht Stuttgart hat am Donnerstag einen 32-jährigen Syrer zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Jahren verurteilt. Er war nach Überzeugung der Richter als Widerständler gegen das Assad-Regime im Dezember 2012 an der Tötung eines Gefangenen beteiligt, wie das Gericht mitteilte.

Äthiopische Regierung erwartet baldigen Sieg über Tigray-Rebellen

Frankfurt a.M./Addis Abeba (epd). In der aufständischen Region Tigray im Norden Äthiopiens steht nach Einschätzung der Regierung ein Ende der Kämpfe kurz bevor. Ministerpräsident Abiy Ahmed sagte laut einem Bericht des britischen Senders BBC vom Mittwoch, die Armee rücke auf die Regionalhauptstadt Mekelle vor und könnte in den kommenden Tagen für eine Entscheidung in dem Konflikt sorgen.

Präses Kurschus: Klimakrise und Flüchtlingsfrage im Blick behalten

Bielefeld (epd). Die westfälische Präses Annette Kurschus hat dazu aufgerufen, in der Corona-Pandemie andere drängende Probleme wie den Klimawandel, das Schicksal von Flüchtlingen und die Gefahr von Extremismus nicht zu vergessen. "Auch und gerade jetzt gilt es, die weltweite Klimakrise im Blick zu behalten", mahnte Kurschus am Montag in Bielefeld.

Tigray-Konflikt in Äthiopien: Nachbarland Eritrea beschossen

Frankfurt a.M./Addis Abeba (epd). Der militärische Konflikt um die Tigray-Region in Äthiopien weitet sich aus. In der Nacht zum Sonntag wurden von der Region aus Raketen auf Asmara, die Hauptstadt des Nachbarlandes Eritrea, abgefeuert, wie der Sender BBC am Sonntag berichtete. Verletzt wurde demnach niemand.

Menschenrechtskommission untersucht Massaker in Äthiopien

Frankfurt a.M./Addis Abeba (epd). Nach einem Massaker mit möglicherweise mehreren hundert Toten in Äthiopien haben Ermittlungen zu den Hintergründen begonnen. Die äthiopische Menschenrechtskommission teilte am Samstag auf Facebook mit, ein Team sei in den Norden des Landes unterwegs und werde mögliche Menschenrechtsverletzungen untersuchen.

Äthiopien: Haftbefehle gegen Führung von Tigray-Autonomiebewegung

Genf/Addis Abeba (epd). Im Konflikt im Norden von Äthiopien zeigt die Zentralregierung weiter Härte. Die Staatsanwaltschaft stellte Haftbefehle gegen 64 Mitglieder der Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) wegen Hochverrats aus, wie der regierungsnahe Privatsender Fana BC am Freitag berichtete.