Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Vertrag zum Verbot von Atomwaffen tritt Januar 2021 in Kraft

New York/Genf (epd). Der internationale Vertrag zum Verbot von Atomwaffen wird am 22. Januar 2021 in Kraft treten. Die nötige Zahl von 50 Ratifikationen des Abkommens sei erreicht, teilten die Vereinten Nationen am Samstag (Ortszeit) in New York mit.

Bergkarabach-Konflikt: Armenische Kirchenmänner wollen deutsche Hilfe

Berlin (epd). Armenische Kirchenvertreter werfen der Bundesregierung mangelnden Einsatz zur Lösung des Konflikts in der Kaukasusregion Bergkarabach vor. "Die Armenier sind in ihrer Existenz bedroht", sagte der Vertreter der Diözese der Armenischen Kirche in Deutschland, Ilias Uyar, am Dienstag in Berlin.

Junge Menschen in Gefahr

Berlin/Bogotá (epd). Umgeworfene Plastikstühle, leere Cola-Dosen und eine blutverschmierte Mütze. Der Student Sebastían Quintero war an einem Samstagabend im August zum Grillen bei Freunden eingeladen. Auf einmal stürmten vermummte Männer das Grundstück in Samaniego, einer Gemeinde der Provinz Nariño in Zentral-Kolumbien, und schossen wahllos auf die Gruppe. Acht junge Leute wurden getötet.

5. Potsdamer Friedensdiskurs: „Nukleare Teilhabe in der NATO: Friedensgarant oder Konflikttreiber?“

Nukleare Teilhabe in der NATO: Friedensgarant oder Konflikttreiber? Gefahr oder Sicherheit – was bedeuten die in Deutschland gelagerten Atombomben? Diese Frage stand im Mittelpunkt des 5. Potsdamer Friedensdiskurses. Die EKD-Synode hat dazu 2019 bekräftigt: Die Drohung mit Nuklearwaffen könne „nicht mehr als Mittel legitimer Selbstverteidigung betrachtet werden“.

Weltweites Hoffen auf Frieden im Sudan

Frankfurt a.M./Juba (epd). Nach der Unterzeichnung eines Friedensabkommens zwischen der Regierung und Rebellen im Sudan herrscht international Hoffnung auf Frieden in dem Bürgerkriegsland.

Guterres warnt vor Wettrüsten mit neuen Atomwaffen

New York / Genf (epd). UN-Generalsekretär António Guterres hat vor einem neuen "qualitativen" Wettrüsten mit immer ausgefeilteren Atomwaffen gewarnt. Anstatt umfassend abzurüsten, steckten die Atomwaffenmächte große Summen in die Modernisierung ihrer nuklearen Arsenale, sagte Guterres am Freitag in New York.

Mali legt Übergang zu ziviler Regierung fest

Frankfurt a.M./Bamako (epd). Im westafrikanischen Mali gibt es nach einem Militärputsch im August weiter Fortschritte bei der Übergabe der Macht an eine zivile Regierung. Die Übergangsregierung veröffentlichte eine offizielle Satzung für die Zeit bis zu den Wahlen in 18 Monaten, wie der französische Auslandssender RFI am späten Donnerstagabend berichtete.