Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Wadephul fordert Aufstockung der Mittel für humanitäre Hilfe

Berlin (epd). Außenminister Johann Wadephul (CDU) hat bei den Haushaltspolitikern im Bundestag um mehr Geld für die humanitäre Hilfe geworben. Humanitäre Hilfe sei nicht „irgendeine Wohltat“ oder Luxus, sagte Wadephul am Mittwoch in der Debatte über den Haushalt seines Hauses im Parlament in Berlin.

Guterres fordert Ende der Kampfhandlungen in Kriegen weltweit

New York (epd). UN-Generalsekretär António Guterres hat die Kriegsparteien in Nahost, in der Ukraine, im Sudan und andernorts auf der Welt zu einem Ende der Kampfhandlungen aufgerufen. Frieden sei die erste Pflicht der Vereinten Nationen, sagte Guterres zum Auftakt der Generaldebatte bei der 80. Vollversammlung der Vereinten Nationen am Dienstag in New York.

Bätzing: Zwei-Staaten-Lösung für Israel und Palästina notwendig

Von Montag an beraten die katholischen Bischöfe turnusmäßig in Fulda: Auf der Agenda steht auch eine Erklärung zur Lage in Nahost, wie ihr Vorsitzender Bätzing ankündigte. Er forderte langfristig eine Zwei-Staaten-Lösung für Israel und Palästina.

Evangelische Kirche warnt vor Gefahren hybrider Kriege für Demokratie

Hannover/Hamburg (epd). Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat vor den Gefahren hybrider Kriegsführung gewarnt. Diese Art Krieg „zielt auf das, was Demokratien im Kern ausmacht: Vertrauen, Debatte und die Stärke des Rechtsstaats“, sagte die EKD-Ratsvorsitzende Kirsten Fehrs am Freitag in Hannover anlässlich des UN-Weltfriedenstags am Sonntag.

EU warnt Israel vor Eskalation in Gaza und droht mit Sanktionen

Brüssel (epd). Die EU-Kommission warnt Israel vor einer Ausweitung der Militäroperation in Gaza-Stadt. Dies würde die humanitäre Katastrophe verschärfen und auch das Leben der Geiseln gefährden, sagte ein Sprecher am Dienstag in Brüssel. Es sei „höchste Zeit, den Kreislauf der Gewalt, der Zerstörung und des Leidens zu durchbrechen“.