Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Zahl der Kriege weltweit auf Rekordhoch

Die weltweiten Konflikte nehmen zu und haben laut einer Sicherheitsbilanz ein neues Hoch erreicht. Aus mehreren lange schwelenden Konflikten sind inzwischen Kriege geworden, analysiert ein Karlsruher Unternehmen.

DRK-Chef Gröhe fordert Kraftakt für Zivilschutz

Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, der frühere Gesundheitsminister Hermann Gröhe, fordert einen Ausbau des Bevölkerungsschutzes im Fall von Krisen und Katastrophen. Gesamtverteidigung bestehe nicht nur aus militärischer Verteidigung.

Politikwissenschaftler bezweifelt Bündnistreue der USA

Das Hin und Her in den Ukraine-Verhandlungen ist nach den Worten des Politologen Thomas Müller-Färber Ausdruck eines Richtungsstreits innerhalb der US-Regierung. Den Europäern drohe eine Situation wie vor dem Zweiten Weltkrieg.

Hilfswerke mahnen sachliche Debatte über syrische Flüchtlinge a

Ein Jahr nach dem Zusammenbruch des Assad-Regimes ist die Sicherheitslage in Syrien weiter instabil. Damit fehlen nach Auffassung von Hilfsorganisationen wichtige Grundvoraussetzungen für eine Rückkehr syrischer Flüchtlinge.

"Justitia et Pax" mahnt zu gerechtem Frieden im Ukraine-Krieg

Berlin (epd). Die katholische Kommission „Justitia et Pax“ warnt vor einem ungerechten Frieden in der Ukraine. „Kein politischer Prozess darf die legitime Selbstbestimmung der Ukraine relativieren“, erklärte der Vorsitzende der Deutschen Kommission Justitia et Pax, der Paderborner Erzbischof Udo Markus Bentz, am Mittwoch in Berlin. Das wäre politisch kurzsichtig und ethisch untragbar.