Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Umfrage: Solidarität mit Ukraine in Europa leicht zurückgegangen

Gütersloh (epd). Die Bereitschaft, die Ukraine zu unterstützen, ist in Europa angesichts steigender Energiepreise, leicht zurückgegangen. EU-weit sei immer noch eine deutliche Mehrheit von 67 Prozent dafür, dass die EU im Energiebereich unabhängiger werden sollte, erklärte die Bertelsmann Stiftung am Donnerstag in Gütersloh bei der Vorstellung einer europaweiten Befragung.

Kongo und Rebellen verhandeln über Frieden im Ostkongo

Nairobi (epd). In Nairobi haben am Montag Verhandlungen zwischen der Regierung der Demokratischen Republik Kongo und verschiedenen Rebellengruppen begonnen, die im Osten des Landes aktiv sind. Es ist das dritte Treffen in dieser Konstellation seit April. Der kenianische Präsident William Ruto hatte den Dialog begonnen, sein Vorgänger Uhuru Kenyatta ist als Vermittler im Einsatz.

Waffenruhe für den Ostkongo vereinbart

Im Ostkongo herrscht seit Jahren brutale Gewalt. Nun gibt es einen Vorstoß, wonach die Miliz M23 ihre Waffen niederlegen soll. Weitere Rebellen sollen folgen. Skepsis ist jedoch angebracht.

"Wir sterben hier jeden Tag, und es kümmert niemanden"

Die Lage der Menschen in der Demokratischen Republik Kongo wird immer kritischer. Manche fürchten, die Miliz M23 könnte die Bevölkerung aushungern. Repression kommt auch von der Regierung. Und dass die Welt kaum darauf reagiert, sorgt für Frust.