Kirchliche Friedensarbeit trägt dazu bei, dass Fragen des Friedens noch stärker ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Kirche rücken: in Gottesdienst und Andacht, im konstruktiven Umgang mit Konflikten in und außerhalb der Kirche, durch gesellschaftspolitisches Engagement und übergreifende Projekte. Themen sind u.a. Versöhnungs- und Erinnerungsarbeit, Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus, Zusammenhänge zwischen Frieden, Gerechtigkeitsfragen und die Bewahrung der Schöpfung.

Kirchliche Friedensarbeit

Gespräch mit Russland suchen und Vertrauen aufbauen

Die Erinnerung an den deutschen Überfall auf die Sowjetunion vor 75 Jahren könnte ein Anlass sein, wieder das Gespräch mit Russland zu suchen und neues Vertrauen zwischen Deutschland und Russland aufzubauen.

Bündnis ruft zu Menschenketten auf

Berlin (epd). Knapp 40 Hilfsorganisationen, Verbände und religiöse Einrichtungen rufen dazu auf, mit Menschenketten in fünf deutschen Städten ein Zeichen für ein vielfältiges und tolerantes Zusammenleben in Deutschland zu setzen.

Renke Brahms: Global Zero ist das Ziel

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms, hat sich erneut nachdrücklich für einen Abzug der amerikanischen Nuklearwaffen aus Deutschland und eine weltweite atomare Abrüstung ausgesprochen.

Militärbischof Rink: Gewalt nur als äußerste Möglichkeit

Frankfurt a.M. (epd). Der evangelische Militärbischof Sigurd Rink warnt vor dem leichtfertigen Einsatz militärischer Gewalt. Im Deutschlandradio Kultur sagte Rink am Sonntagmorgen, Gewalt könne nur "ultima ratio" sein und sei "nur für den Fall, dass alle anderen Formen der Vermittlung und Verständigung versagt haben" zulässig.

EKD-Friedensbeauftragter: Kriegsdienstverweigerer oft gemobbt

Bonn (epd). Bundeswehrsoldaten, die den Kriegsdienst verweigern, sind nach Worten des EKD-Friedensbeauftragten Renke Brahms oft "Praktiken ausgesetzt, die Mobbing gleichen". In weiten Teilen der Truppe gelte Kriegsdienstverweigerung als vorgeschobener Grund, die Truppe zu verlassen, sagte der Theologe am Freitag in Bonn.

Wer dem Gewissen folgt, zahlt einen hohen Preis

Bonn (epd). "Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden." Auf diesen 4. Artikel des Grundgesetzes haben sich Hunderttausende junger Leute berufen, um den Wehrdienst zu verweigern. Ein abgeschlossenes Kapitel, könnte man denken.