Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Antikriegshaus Sievershausen feiert 40-jähriges Bestehen

Sievershausen/Reg. Hannover (epd). Das Antikriegshaus Sievershausen in Lehrte bei Hannover hat am Sonnabend sein 40-jähriges Bestehen gefeiert. Die evangelische Regionalbischöfin Petra Bahr aus Hannover würdigte den Einsatz des 1979 gegründeten Zentrums für Frieden und Versöhnung.

Friedensverband würdigt Antikriegshaus Sievershausen

Hannover/Bonn (epd). Die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat dem Antikriegshaus Sievershausen in Lehrte bei Hannover zu dessen 40-jährigem Bestehen gratuliert. Die Arbeit des Antikriegshauses stehe für eine kritische Stimme in Kirche und Gesellschaft sowie gegenüber der Politik, sagte Geschäftsführer Jan Gildemeister am Freitag in Bonn.

Friedenstafel für eine atomwaffenfreie Welt

Zahlreiche Friedensgruppen und Organisationen aus dem In- und Ausland rufen für den 2. Juni zu einer Protestaktion am Fliegerhorst Büchel in der Eifel auf, um hier am letzten Atomwaffenstandort in Deutschland gegen den zunehmenden nuklearen Rüstungswettlauf sowie für einen Abzug und ein Verbot der Atomwaffen zu demonstrieren. 

"Friedenstafel" am Fliegerhorst in Büchel angekündigt

Büchel/Bonn (epd). Friedensgruppen rufen für den 2. Juni zu einer Protestaktion am Fliegerhorst Büchel in der Eifel auf. An dem letzten Atomwaffenstandort in Deutschland soll gegen den zunehmenden nuklearen Rüstungswettlauf sowie für einen Abzug und ein Verbot der Atomwaffen zu demonstriert werden, wie die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden am Donnerstag in Bonn erklärte.

Projektgruppe hofft auf ein klares Nein zu Atomwaffen von der Evangelischen Landeskirche in Hessen und Nassau

Mit großer Verwunderung hat die Projektgruppe „Kirchen gegen Atomwaffen“, der Christinnen und Christen aus mehreren evangelischen Landeskirchen sowie der katholischen Friedensbewegung Pax Christi angehören, auf die Entscheidung der Landessynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau reagiert, einer Ächtung von Atomwaffen nicht zuzustimmen.

Bundeswehr mit über 5.000 Vorträge an Schulen

Essen/Berlin (epd). Soldaten der Bundeswehr haben im vergangenen Jahr als Karriereberater insgesamt 5.267 Vorträge an Schulen gehalten und für eine Berufslaufbahn bei der Armee geworben. Damit erreichten die besonders beauftragten Offiziere im vergangenen Jahr 115.367 Schülerinnen und Schüler, teilte das Verteidigungsministerium auf eine Anfrage der Linken-Fraktion im Bundestag mit.

Bündnis ruft zur "Rettung des Friedensprojekts Europa" auf

Stuttgart (epd). Ein Bündnis von 108 Organisationen und Institutionen aus zwölf europäischen Ländern ruft zur Rettung des Friedensprojekts Europa auf. Mehr als 12.000 Menschen haben den Aufruf bereits unterzeichnet, teilte Projektleiter Simon Bödecker von der Initiative Ohne Rüstung Leben in Stuttgart mit.