Weltweit sind Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Gewalt, und zerstörten Lebensgrundlagen. Sie sind auf der Suche nach Sicherheit und Frieden. Das Recht auf Asyl ist ein Menschenrecht und darf niemandem verwehrt werden.
Bonn, Düsseldorf (epd). Der rheinische Präses Thorsten Latzel hat die Parteien aufgefordert, auch im Bundestagswahlkampf den demokratischen Anstand zu pflegen.
Die israelische Armee hat nach Angaben der UN weite Teile des Flüchtlingscamps Dschenin im Westjordanland, eine Hochburg des Widerstands gegen die Besatzungsmacht, zerstört. In den Gaza-Streifen gelangen derweil dringend benötigte Hilfsgüter.
Genf (epd). Trotz des Verbots in Israel hat das UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA) am Donnerstag nach eigenen Angaben seinen Betrieb aufrechterhalten. „Das UNRWA bietet den Gemeinschaften, denen wir dienen, weiterhin Hilfe und Dienstleistungen an“, erklärte die Organisation auf der Internetplattform X.
Nach dem Inkrafttreten der Waffenruhe im Gaza-Streifen bezeichnet der UN-Generalsekretär das Hilfswerk UNRWA als Rückgrat für die humanitäre Hilfe. Schon in wenigen Tagen will Israel das Hilfswerk verbieten.
Genf (epd). Einen Monat nach dem Sturz des Assad-Regimes sind laut dem Hilfswerk UNHCR mehr als 125.000 geflüchtete Syrer in ihr Heimatland zurückgekehrt. Nach Jahren des Exils stießen die Ankömmlinge in Syrien jedoch auf sehr schwierige Lebensumstände, warnte das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen am Donnerstag in Genf.
Köln, New York (epd). Die Kinderhilfsorganisation der Vereinten Nationen, Unicef, warnt erneut vor katastrophalen Bedingungen im Gazastreifen, insbesondere für Kinder. „Ein Waffenstillstand ist längst überfällig“, sagte Unicef-Exekutivdirektorin Catherine Russell am Mittwoch laut einer unter anderem in Köln verbreiteten Mitteilung.
Anfang Dezember stürzte eine Rebellenallianz Syriens Machthaber Assad - und beendete damit einen fast 14 Jahre währenden Bürgerkrieg. Nun hat die Bundesregierung 60 Millionen Euro an Hilfsgeldern zugesagt, unter anderem für die Bildung.
Berlin (epd). Zusammen mit Deutschland haben laut EU-Asylagentur bislang 15 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union die Asylverfahren für Menschen aus Syrien ausgesetzt. „Die EU-Staaten sind im Moment ziemlich vorsichtig“, sagte die Direktorin der Behörde, Nina Gregori, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Online Donnerstag).
Nach dem Sturz von Assad wird die Diskussion über mögliche Abschiebungen nach Syrien lauter. Hilfswerke und Kirchen warnen vor voreiligen Rückführungen in das Land - sie fordern stattdessen Stabilisierung und Wiederaufbau vor Ort.
Seit dem Sturz des Assad-Regimes wird in Deutschland wieder verstärkt über den Umgang mit syrischen Geflüchteten diskutiert. Laut Statistischem Bundesamt kommt etwa jeder fünfte Schutzsuchende aus dem Bürgerkriegsland.