Rennraddemo für eine Welt ohne Atomwaffen
81 Jahre nach den beiden verheerenden Atombombenabwürfen der US-Armee auf japanische Städte demonstrieren Rennradfahrer bei einer Tour zum US-Stützpunkt im pfälzischen Ramstein für den weltweiten Bann von Atomwaffen.
Bretten/Ramstein (epd). Der 22. Rennradmarathon, seit 2023 als Nuclearban Rennraddemonstration unterwegs, kehrt nach einer zweijährigen Pause nach Bretten zurück. Auf 300 Kilometern führe die Rundtour über Mannheim, Kaiserslautern, Ramstein und Lingenfeld zurück nach Bretten, teilte der Koordinator Roland Blach am Montag mit. Die über 100 Rennradfahrer seien für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen unterwegs.
Nach einem Frühstück ab 5 Uhr folgt am 8. August um 6 Uhr der Start an der Stadtparkhalle in Bretten (Landkreis Karlsruhe). Der Aufenthalt auf dem Parkplatz der Gedenkstätte in Ramstein ist von 14.05 bis 14.30 Uhr geplant, die Rückkehr gegen 20 Uhr auf dem Marktplatz Bretten. Der Abwurf der US-amerikanischen Atombomben am 6. und 9. August 1945 auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki sei „Mahnung, Motivation und Auftrag, sich für die Förderung des Atomwaffenverbots und den deutschen Betritt zu dem historischen Vertrag einzusetzen“, sagt Blach.
Unterstützung von Bürgermeistern
Die Schirmherrschaft für die Tour haben die Oberbürgermeister Nico Morast (Bretten), Beate Kimmel (Kaiserslautern) und Uwe Skrzypek (Vaihingen/Enz) sowie die Bürgermeister Hagen Zuber (Zuzenhausen) und Markus Kropfreiter (Lingenfeld) übernommen. Koordiniert wird die Veranstaltung von der Friedenswerkstatt Mutlangen.