Rund 1.000 Kenianer wurden von Russland für den Krieg in der Ukraine rekrutiert. Auch aus anderen afrikanischen Ländern sind Söldner im Front-Einsatz. Für ihre Familien bleibt ihr Schicksal oft ungewiss.
Wer 2008 geboren ist, bekommt in diesem Jahr zwei Briefe: einen von der Bundeswehr und einen vom Landesbischof. In beiden geht es um den neuen Wehrdienst. Wie junge Leute damit umgehen, war Thema im Gespräch von Bischof und Dachauer Gymnasiasten.
Seit gut zwei Monaten gilt der neue Wehrdienst. Der Wehrbeauftragte Henning Otte (CDU) hat Zweifel, dass mit dem freiwilligen Dienst die Personalprobleme der Bundeswehr gelöst werden. Scheitert die Idee, müsse schnell reagiert werden, fordert er.
Altbundespräsident Gauck beurteilt die Angriffe der USA und Israels auf den Iran im Blick auf das Völkerrecht kritisch. Er verstehe aber das Sicherheitsbedürfnis Israels. Aus Sicht der unterdrückten Menschen im Iran könne er sagen: Gott sei Dank.
Mehr als 230 Organisationen fordern Verteidigungsminister Pistorius auf, nicht länger Minderjährige als Soldaten zu rekrutieren. Die Bundeswehr sei eine der Armeen mit den meisten Soldaten unter 18 Jahren. Auch die Werbung an Schulen soll aufhören.
Angesichts der militärischen Eskalation im Nahen Osten haben internationale Kirchenvertreter zu einem Ende der Gewalt in der Region aufgerufen. Papst Leo forderte eine Rückkehr zur Diplomatie, der Weltkirchenrat ein Ende der Kampfhandlungen.
Zehn Jahre lang hat der Mainzer Archäologe Wolfgang Zwickel an einem Buch über archäologische und historische Stätten im Gaza-Streifen gearbeitet. Nun ist es erschienen, aber die beschriebenen Stätten sind wohl zu großen Teilen vernichtet.
Im Krieg im Sudan kommen zunehmend auch Drohnen zum Einsatz - mit verheerenden Folgen für die Zivilbevölkerung. Der Konflikt erreiche so auch Orte abseits der Frontlinien, warnen Helfer.
Angesichts der militärischen Eskalation im Nahen Osten ruft der Ökumenische Rat der Kirchen zu einem sofortigen Ende der Kampfhandlungen und zu diplomatischen Lösungen auf.
Hannover (epd). Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Kirsten Fehrs, hat infolge der militärischen Angriffe von Israel, dem Iran und den USA zu einer Deeskalation der Gewalt aufgerufen. Sie blicke mit großer Sorge auf die jüngste militärische Eskalation im Nahen Osten, erklärte Fehrs am Samstag in Hannover.